Band 
Sechster Theil.
Seite
838
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8Z8 Geschichte

säzen des Henorikon^ thun muste. Er erkantealle bisherigen Vertheidiger der Synode vonChalcedm für rechtgläubig, und dieses nicht al-lein dadurch, daß er die bisherigen Anhänger desProterit und Salofacwtt zur Klrchengement-schafr lies, sondern auch die gewöhnlichen Syno-dalschreiben an Maciunr und SimplicruM er-lies, von denen nur der erste ihm eine freund-schaftliche Antwort ertheilte und ihn dadurchfeierlich vor einen rechtmäßigen Bischof vonAlexandrien erkante.

Anm. Dieses wissen wir aus Llberato. Er hattenicht allein rap. 17. gemeldet, daß dem Petex defolenworden, nach der Annahme des -Henotikons an Aka-cium, SLmplicium und die übrige Erzbifchoffe Snuo-dalschreiben zu erlassen, und bald darauf: keera^ M-Z-

Gus-ssnociicsin lcrigüt cgissolsm et sb eo

recepik; sondern auch iZ. noch umständlicher, daßdem B- Peter die Formel von Lonstanrinopel aus vor-geschrieben worden, wie er an jene schreiben sötte, undnachher» ! et lroec kecit , nemlich Mongun, cumjsm ssrt-plissec Scacio ct Zimplicio, guis communicstor eorumesset ee ssnÄae Enoäi, wie wol dieses lezkere gewis.falschist, da weder von ihm verlanget worden; noch zu er-warten war/ daß er die heilige Synode annehme. Esscheinet überhaupt Liberams in dieser ganzen Stelle we-niger Unterricht gehabt zu haben; als von andern Din-gen. Dieses aber, daß B. Peter an Akacieun geschrie-ben und mit ihm die Kirchengemcinschaft unterhalte»,wird durch die Klagen der römischen Bischöffe, die unkenvorkommen werden, bestätiget.

III. Unterdessen waren deswegen doch nichtalle Alexandriner mit dieser Veränderung zu-frieden. Unter den Freunden der Synode wis-sen wir zwar keine einzelne Personen zu nennen ;es ist aber doch gewis, daß B. Peter solche" ' Leute