d?r monsphysitischek Streitigkeiten. 1057
Vorsehung über die römische Kirche erkläret, welcheihn dadurch verhindert, das zu vollenden, was er imGinn gehabt, arm. ccccLXXXXVH. §. -8. woge-gen TLüemonr x. 688- mit Recht erinnert, daß ebenso ein Arianer von dem plözlicheu Tod des K. Jovia«ni urtheilen können. An sich ist nun nicht erweislich,daß Anastasius es thun wollen, aber sehr wahrschein-lich, daß, da er einmal die Schritte gethan, selbst«ach Lonsiaminopcl zu schreiben, er vielleicht weitergegangen seyn würde, wenn er die Zurükkunft deS Fe-ski und seiner Gesanden erlebet hätte. Dieses ist dennvor uns eine Nebenfrage, von welcher Basnage in derliistolre 6e 1'e^Iils I. x. 109. Pincette oblcrvat.x. 182 . Weismairn rom. I. x. 571. und Bower inder -Historie Ver P. B. Hl. S. i; i. u. f. nachzulesen.Vor uns ist hier diese Beobachtung noch wichtiger,daß Anastasius mit der griechischen Kirche keine wei-tere Irrung gekant, als über die Frage, ob AkacirNahmen aus den Kirchenbüchern auszustreichen, odernicht? Hingegen nicht ein Wort von der Nothwendig-keit, die Synode von Lhalcedcm beizubehalten, sa-get. Hingegen scheinet mit den Alexandrinern aller-dings über diesen Punkt gehandelt worden zu seyn.Es ist Schade, daß wir nicht gewis wißen, was dochsehr wahrscheinlich aus der Urkunde LIum. 2 . erhel-let, daß die römischen Abgeordneten mit dem alexan-Srinischen Bekäntnis zufrieden gewesen. Endlich istnicht zu vergeßen, daß Anastasii Nachricht von denEiferern zu Rom, die sich wegen des Pabstes Fried-fertigkeit von ihm abgesondert, sonst bestätiget werde.S> Tilllemonr -om. XVl. x. 668-
tz. XXXI.
Anastasii Tod vereitelte nicht allein dieseHofnung, sondern vermehrte auch die Uneinig-keit zwischen den Morgenländern und dem rö-mischen Stuhl, wohin denn diese Begebenheitten gehören.
I. Noch vor der neuen Wahl kamen dieGesanden, und daher auch Festus Mük, derUuu 4 zu