5SZF Geschichte
zu Rom eiue der vornehmsten obrigkeitlichenPersonen war. Daß die Wahl selbst zwiespäl-tig war, indem einige den Symmachum, an-dere den Erzpriester Lorenz wehlten: 'daß sievom König Tlstederich und nachhero von einerrömischen Kirchenversamlung zum Besten desSymmachi entschieden wurde, und sich dieserauch in seinem Amt, nachdem darüber zu Romviel Unglük gestiftet und viel Blut vergaßenworden, erhalten; dieses sezen wir hier als be-kannt voraus. Das, was uns angehet, istdieses, daß Festus die Parther des Lorenzensunterstüzet und zwar in der Hofnuug, daß die-ser den zu Conftammovel gemachten Entwurfder Vereitnglmg ausführen würde. Festuswird ausdrüklich beschuldiget, daß er die Er-hebung des Lorenz mit Verschwendung vielesGeldes zu erhalten gesucht.
2 tim. Diesen lezten Umstand erzehlen nur die Griechen.Die Hautguelle ist dieser Bericht des TheodorsH. § 17. „da Festus nach Rom kam, fand er den„D. Anastasium schon tod. Er bemühet sich also,„durch eine Spaltung das zu erreichen, was er such«„te. (Diese lezten Worte sind zweifelhaft und dunkel.„S. Dnoalois j(tote.) Er bestach daher viele mit„Geld, baß sie wider die Gewohnheit einen gewißcn„Römer, mit Nahmen Loren; erwehlten. Es wur«„den daher zwey erwehlet, von den meisten zwar ein„Diakonus, Gxmmachus, von den andern aber ein„anderer Geistlicher Loren;; durch welche denn viele„Mordthaten, Räubereien und sehr viele andere Uebel„in Rom begangen wurden, so daß diese Verwirrungen„drey Jahre dauerten." Eben diese Nachricht wieder-holet Theophanes clironoZr-ipli. p. I2Z. nur Mit derVerschiedenheit, daß er die Parthei des Gxmmackimit dem Nahmen der Orthodoxen beehret. Daraus
wird