der msnopbysitischen Streitigkeiten. ioz-
wird sehr wahrscheinlich, daß vielleicht schon zu Ana«stasii Zeiten zwey Partheien in Rotti geweftn undeben die Eiferer, welche Anastasu Friedfertigkeit mis-billigten, dahin gesehen, daß ein anders denkenderMann Bischof werden möchte, hingegen Loren) derMann gewesen, von dem Fcstus das Gegentheil er-warten konte. Es verdienet noch bemerket zu werden,daß die L-teiner, Anaskasius vir. xonris bei Manstrom. VIII. p. L02. und die vvm Biancbini zuerst undvom Mais, ebendas. x. 20z. wieder herausgegebeneLebensbeschreibung des Gymmachi, zwar bestätigen,daß Lestns den Loren) unterstnzt; allein von der An-gelegenheit mit der griechischen Kirche kein Wort haben.
II. Sehr natürlich muste daher von SyM-macho erwartet werden, daß er nichts weni-ger, als ein gutes Vernehmen mit dem griechi-schen Kaiser suchen werde, und eben so natür-lich war es, daß K. Anastaßus mit der Per-son des ersten nicht zufrieden war. Diese ge-genseitigen Gesinnungeu ließen sie auch einan-der erfahren. Auf welche Art Anasiastus demSymmacho sein Misvergnügen zu erkennengegeben, wißen wir eigentlich nicht; indem wirnichts schriftliches von ihm haben: wenigstensist es auch unbegreiflich, daß der Kaiser sichsolte so erniedriget haben, an den Pabst zuschreiben. Es sind daher entweder nur, demlezten hinterbrachte mündliche Reden des Kai-sers, oder der Inhalt solcher Briefe gewe-sen, die der Kaiser an seine Freunde in Rom,wie Festus war, geschrieben, diese aber nach-hero daselbst verbreitet, über welche Symma-chus solche Klagen führet. Denn dieser sezteeine heftige und mit unanständigen AusdrükenWgefüllte Schrift auf, sich zu vertheidigen.
UUU 5 Anm b