Band 
Sechster Theil.
Seite
1040
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Geschichte

A>mr. i. Alles dieses wissen wir nur aus des Gym«

macht apoloZctic» «äverlus ^nati.itu imxsrsloiis libel-lum iämolliln, welche bei Mansr co«. vill. p. arz.stehet und vor uns eine wichtige Urkunde ist. DerInhalt ist dieser: der Kaiser habe gegen ihn SchimpftWorte (conwmeli«) gebraucht; er wolle aber nichtBöses mit Bösein vergelten. Jener sey ein Irrgläu-biger, und wenn er auch recht glaube, so stehe er dochmit denen in kirchlicher Verbindung, welche nur an«inen halben Christum glauben. Nach langen sehrhomiletischen Drohungen kommen denn die Beschinz-pfungen selbst und ihre Beantwortungen: r) derPabstsey ein Manichaer. Antwort, er sey kein Enrychia«neu; denn dieser ihr Jrtum der mamchäisihen Keh-ret so sehr günstig sey. Vielmehr müsse ihm ganzRom das Zeugnis seiner Beständigkeit bei dem katho-lischen Glauben geben. Symmgchus klaget über dieVerachtung des heiligen Perers, die daher entstehe,weil der Kaiser es mit Perer Mcmgo halte und er,der Pabst, des Akacii Nahmen in den Kirchenbüchernnicht dulde. 2) Der Pabst habe mit einem ihm bei-fallenden Rath (lsnski») den Kaiser in Kirchenbann ge-than. Antwort: er habe es (nicht) gethan; folgeaber ohne Bedenken dem, was seine Vorfahren mitGrund verordnet. Da der Kaiser erinnert, es geheihm das nichts an, was Akacius gethan, so heißet es,daß er deswegen von aller Gemeinschaft mit Akacioabstehen müsse. Er habe den Raiser nicht in Banngethan, sondern den Akacium: z) der Kaiser be-schwehret sich, daß man ausgesprenget habe, er habeLurch Soldaten diejenigen, welche sich so lang vonder Gemeinschaft der Kezer enthalten, mit Gewalt undWaffen dazu zwingen laßen. Hier vertheidiget Sym-niackius offenbar die Gewalt, mit welcher die Recht«gläubigen sich zu behaupten gesucht. Am Ende be«schwcyret sich der Pabst, daß der Kaiser, wie alle ka«tholischen Fürsten zu thun pflegten, ihm nicht zu sei-ner Erhebung Glük grwünschet; und meinet, daß derKaiser sich dadurch als einen Ausgeschlossenen von derwahren Kirche offenbaret.

Anm. 2. In dieser Schrift ist die Stelle Nun. 2. zwei«fclhaft. Baromus, dem auch Mansi folget, liefetso : Uicis guost meeum contxirsnteFnat« cxcommmii-

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