Band 
Sechster Theil.
Seite
1050
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IO50 Geschichte

nerungen Plaz zu geben, s) Ebendesselben Schreibenan den V. Timokhum von Loniranlinopet von ebendem Tag p 416. Man mus sich wunder», daß der" Papst zu diesem Brief sich heruntergelaßen. Unter«deßen ist er mit vielem Stolz geschrieben und eine be-leidigende Ermahnung, sich zu bekehre», z) Eben-desselben Schreiben an alle kexerische Bischöfe desGrients, ebenfals von dem Dato, x. 417. noch ho«rnilesifcher. Sie sollen zu dem Fels zurükkchren, aufwelchem die Kirche gegründet sey. 4) EbendesselbenSchreiben an die orthodoxe Bischöfe des Orients, p.415. Ermahnung zur Beständigkeit und Vereinigungmit seinen Gesanden- 5- Noch desselben Schreibenan das Volk und die rnünche zu Lonffantinopel p.418- eine ähnliche Ermahnung, sich von allen Der-samlnngen der Kezer zu enthalten.

VUl. Allein, eben dieses, daß Hormis-das von seinen unleidlichen Forderungen nichtsnachgeben wolle, machte alle diese Bemühun-gen fruchtlos. K. Anastastus sagte ihm Die-ses in einem Schreiben, und damit wurde dieganze Unterhandlung abgebrochen.

2 lnm. Dieses Schreiben siehet bei Mansi row. VIII. p.'424. Der theologische Eingang deßelben sol woldem Papst die Unbistigkeit seines Betragens zu Gemä»the führen. Weit wichtiger ist vor uns der Schlus:von nun an, werden wir unser Verlangen durch Still»schweigen unterdrüken, weil wir es vor unvernünftighalten, gegen diejenige unsere Güte durch Bitten zubeweisen, welche nicht gebeten sein wollen, und alleshalsstarrig verwerfen. Das können wir vertragen,daß man uns Unrecht anthut, und uns zernichtet (sn.nullsri, vielleicht vom Trohn zu stoßen suchet,) abernicht uns von andern befehlen zu laßen". Er ist un-terzeichnet, den n. Inl. 417.

IX. Ob nun gleich dadurch alle Hofnungzum Frieden vereitelt war, so hatten doch dieseUnterhandlungen die Wirkung, daß die Eife-rer vor die Synode von Chalcedon im Orient

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