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Gährung
gebräuchlich. Ein Engländer, Thomas Coryale haterst 1608 zum ersten Male Gabeln in Italien gesehen,und ist in diesem Zahre der erste gewesen, der sie nachEngland gebracht hat, daher er aus Scher; kurciksrgenannt wurde. In Spanien sind noch jetzt in man-wanchen Gegenden Trinkgläser, Löffel und Gabeln, Sel-tenheiten. Das Wort Gabel ist von hohem Alter, undhat sich auch im Schwedischen und Holländischen erhal-ten. Es scheint anfänglich von vielcrley Dingen, wel-che gespalten, oder in zwey Theile getheilt sind, ge-braucht zu seyn. Beckm. Ers. V. 2g6. Goguet I.34 l- H' 332 . s- Messer.
Gährung. Die Lehre von der Gährung der organischenKörper hat Ehr. Ernst Stahl (geb. 1660, gest. 1734)zuerst ausführlich bearbeitet. Sein Werk hlieb, was dasganze Gährungsgesckäft betrifft, das, einzige in seinerArt» bis endlich Joh. Christ. Wingleb im Jahre1777 das Geschäft der Gährung in einer ganz neuenAnsicht darstellte. — Fischer Gesch. d. Phys. V. 400.
Gährung s maaß, ein Werkzeug, womit der höchsteGrad der Weingährung, deren Stillstand und Abnahmezu erforschen ist, hat der Abt Bertholon erfunden.Halle fortges. Magie II. 45,
Galaklometer, Milchmesser, «in Werkzeug zur Prü-fung und Abschätzung der Güte und des Werthes derMilch, hat Cadet de Vaux in Frankreich erfunden.Aber die einfachste, vorzüglichste und allgemein zu em-pfehlende Erfindung eines solchen Milchmessers verdanktman dem Hauptmann von Neander zu Berlin . —Unterhaltende und belehrende Blätter rc, XU!,a. S. 56. 85 -
Galeasse. Das größte unter den Ruderfahrzeugen, web»che die Venetianer daueren; wurden zuerst im Seetref»