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Zweiter Band.
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Gefrornes Obst

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nichts zu sagen ist. Von dem ehemaligen schrecklichenund wahrscheinlich in seiner Art einzigen Gefängniß zuParis , die Ba stille genannt» s. Bastille. DuschHandb. d. Erf. V. 67.

Gefrornes Obst. Gefrorne Sachen. Im AnfangedeS XVII. Jahrhund. brachte man zuerst Trinkbecher ausEis, und in Eis gesrornes Obst auf die Tafeln. Abererst gegen daS Ende desselben Jahrhunderts scheinen dieFranzosen angefangen zu haben, auf diese Weise aller»ley wohlschmeckende Säfte gefrieren zu lassen, und sol-che zur Erfrischung auf die Tafeln der Reichen und Vor-nehmen zu bringen. Deutsche Köche und Köchinnen be-nutzten diese Erfindung erst gegen die Mitte des vorigenJahrhunderts, und seit der Zeit verkauft man auf Bäl-len, in Schauspielen rc. einzelne Gläser mit gefrornenSachen. Beckm. Erf. IV. 201. s. Eis.

Gegensüßler. Cicero, Plinius und Plutarch rc.erwähnen der Antipoden mit ausdrücklichen Worten, undzum Theil umständlich. Die Kirchenväter aber wi-dersetzten sich der Meinung von der Kugelgestalt der Er-de sehr heftig. Lactantius und Augustiners (imIV. Jahrh.) läügneten das Daseyn der Antipoden gänz-lich, und Cosmas, ein aus einem Kaufmann gewor-dener Mönch des VI. Jahrhunderts, nennt die Verthei-diger der Kugelgestalt der Erde noinins ckristisno in-öigno«. Im VIII. Jahrh, war Vergilius, welcheraus Jrrland nach Bayern gekommen war, das Chri-stenthum zu predigen, ein Vertheidiger der Antipoden,und wurde deshalb vorn Pabst Zacharias in den Banngethan. Selbst in den neuern Zeiten erhielt sich dasWorurtheit wider die Meinung der Gegensüßler noch lan,ge Zeit, bis die Umsegler der Erde, das Daseyn der-