Gegenminen
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selben außer Zweifel setzten. — Gehler H. q>zy. —Fischer II. 709. s. Antipoden.
Gegenminen s. Contraminen.
Gegensiegel. Rücksiegel. Sind Siegel, die etwaskleiner, als die Hauptflegel sind, und entweder auf dieandere Seite der Hauptsiegel, oder auch besonders bei»gedruckt werden. Der erste, der ein Gegensiegel führte,war Ludwig VII. König von Frankreich , in der Mit-te des Xll. Jahrhunderts. Gokhaischer Hoskalend.r?83.
Gehirn. Hat Th. Willes (geb. 1621. gest. alS Arzt,zu London 1675.) zuerst genau untersucht. — Er istder Urheber der Hypothese von dem verschiedenen Einflüssedes großen und kleinen Hirns in die thierischen und Le»bensverrichlungen, und hat das Verdienst, die Ordnyngder Nervenp.aare festzusetzen, den Beynerven seinesNamens zuerst zu beschreiben, und besonders die Haupt»nerven der Brust und des Unterleibes zu unterscheiden.WaS er nicht ganz leistete, vollendete RaymundDieußens (geb. 1641. gest. als Königl. Leib- undHospitalarzt zu Monpcllier, 1716.) — Meusel Leilf.III. 1263. — Daß das Gehirn in einer beständigenaber mäßigen Bewegung ist, die mit dem Athmen inwechselsweiser Beziehung steht, so, daß dar Gehirn,wenn die Lungen beim Ausathmen zusammenfallen, sicherhebt, sobald aber die Brust durch das Einathmen er-weitert wird, wieder sinkt; diese merkwürdige Erschei-nung hat zuerst Joh. Dan. Schlichring 1744 be»schrieben; und die Ursachen derselben hat Herr v. Hal-ter durch zahlreiche, an lebendigen Thieren angestellteVersuche auseinander gesetzt. Blume-nbach Physiol.127.
Gehirn-Brücke; die Fortsätze bei dem letztem Theile