Gewürzhandel
43
und nach Jsle de France zu verpflanze». Vers. e.Kulturgcsch. y. f.
Gewürzhandel. Die Chineser waren die ersten, wel-che den Gewürzhandel mit den Molucken kannten. Erwurde ihnen von den Arabern entrissen, diese abervon den Portugiesen, und letztere von den Hollän-dern verjagt, die ihn fast 20a Jahre ausschließend be,saßen. Endlich gelang es den Franzosen , einige Nel»kenbäume, Pfeffer-, Zimmt- und andere Bäumezu bekommen, womit sie in Cayenne Pflanzungen an-legten, welche 1791 schon eine gute Aerndte gaben,und durch den Bürger Martin, der auch Muskaten»bäume zog, noch vergrößert wurden. Neues poly»techn. Magaz. I. N. 14.
Gienmaschine s. C-ottonmaschine.
Gießekunfl s. Bildgießerkunst.
Gifte, schleichende, haben schon die Griechen undRömer gekannt, und gemißbraucht. In Rom wurdendiese Gifte seit ohngesähr 200 Jahren vor dem Ansängeder christlichen Zeitrechnung, sehr üblich. In neuernZeiten.ist besonders die Tophana, oder Toffania,wegen dieser Kunst berüchtigt geworden, (s. topks-
rm.) Im Jahr i6zy hat die Gislmischersy in Rom ,und ums Jahr 1670 in Frankreich viel Aussehen erregt.,Beckm. Erf. I. 257. I!. 56z.
Gilden s. Zünfte.
Gips. Dessen Benutzung zum Düngen hat der PredigerJoh. Fr. Mayer zu Kupferzell , der 1778 starb, er-funden. Reichsanz. 1798. N. 87.
Gips formen s. Bildformerkunst.
Glatte, Bleyglätte, war den Alten unbekannt, ver-mulhlich ist deren Gebrauch zur Verfälschung der Weine