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Zweiter Band.
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Glasäßen

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che noch in der Altstadt London arbeitet. Hernach hakman böhmische Glasmacher nach England gerufen, die beiNcwkastle Hütten angelegt haben, welche ihre Nachkam»nien noch jetzt fortsetzen. Tafelglas zu Spiegeln undKutschfenstern ward in England erst 167z auf Antriebdes Herzogs von Buckingham , der die erste Portechaisraus Paris nach Landen brachte, verfertigt; aber dasseine Glas sing man erst 1693 an, den Venedigernnachzumachen. Jetzt sind in ganz England überhaupt rg.Glasfabriken. In Portugal sind die ersten von Englan»dern, unter König Johann V. angelegt worden, undLissabon hat ihrer jetzt verschiedene, welche dem Königeviel Geld kosten, und gleichwohl noch nicht den drittenTheil der Hauptstadt mit den nöthigen Waaren versehenkönnen. Das grüne Fensterglas erhält Portugal alleinaus Böhmen. Schweden erhielt 1641 die erste Glas-hütte , die aber zu keiner Vollkommenheit kam, undnur schlechtes grünes Glas in geringer Menge lieferte.Die zweyte wollte 1676 ein verlaufener Italiener mitHülse eines Glasmachers aus Brabant. und eines deut-schen Apoihekergesellen, anlegen; nachdem er seine vor-geblichen Geheimnisse vergebens in Hannover ausgebothenhatte. Aus der Unternehmung dieses Betrügers, derzu Eassel im Gefängnisse gestorben ist, ist hernach dienoch jetzt arbeitende Königsholmische Glashütte entstan-den. Goguet li. ai2. Juvenel II. 377. Krü-nitz XVIII. ZZc». Beckmann Techn. 415- Voll be-ding Archiv. 183. rc. Fabric. allgew. Gesch. d. Ge-lehrs. I. 221. 497. II. 277. III. ig6. 967. —>s. Braunstein, Blcyzug, Glasfenstcr rc< — Gehler II.405. Fischer II. 772, — Gren Handb. d. Chemie-8> 342. ff.

Glasätzen s. Aetzen.