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Glasaugen
Glasaugen. Die Verfertigung gläserner Augen brachteSieg mund Jac. Hack zu Nürnberg (gest. 1766) zurgrößten Vollkommenheit, v. Murr . Nücnb. 70Z.
Glasbereitung, Hyalurgie Dazu haben schon Ne-ri l68r und Kunkel 1Ü89 schätzbare Anweisungen ge-geben. Gehler II. 497. Fischer II. 775.
Glas-Cord. Ein musikalisches Jnstrumenr, welchesBeyer 1787 in Paris erfunden, und von Franklinden Namen erhalten hat. Vollbeding Archiv. Suppl.69.
Glas» und Harz -Elektricität. Diese Benennungenhat du Fay, welcher den Unterschied des geriebenenGlases und des Harzes bemerkte, zuerst eingeführt. Dasie aber unschicklich sind, weil man dem Glase auch dieHarz - und dem Harze auch die Glaselektricität mittheilenkann, so führte Franklin dagegen die Ausdrücke po-sitive und negative Elektricität ein. — Fi-scher II. 77Z.
Glaselektrophor, hat Aubert» Pros. der Physik zuAu tun vorgeschlagen. Fischer Gesch. d. Phys. VIII.
317.
Glasfärberey. Die Kunst, dem Glase die Farbe derEdelgesteine zu geben, ist schon in den alten Zeiten weitgetrieben. Beweise davon finden sich bei Plinius zg,26. und Z7- 9. Man bestrafte auch schon damals Be-trüger, welche aus diese Art Glas für Edelsteine ver-kauften. Dem Kaiser Hadrian (geb. im I. 76, gest,iz6) wurden von einem egyprischen Pnester einige glä-serne Kelche, die mit allerley Farben spielten, geschenkt,die er, als kostbare Stücke, nur bei hohen Festen zugebrauchen befahl. Porta und Neri u. a., haben inneuern Zeiten zu dieser Färberey Vorschriften gegeben.Im Zahre »717 brachte auch der Nürnberger, Abra-