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Glas-Nonius
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bekannt gemacht. — v. Sletten Augsb. I. i8c>. —Vollbeding Archiv. Suppl. 73.las-Nonius s. Nonius.
las schnei den. Die Kunst, in Glas, sowohl erhabene,als vertiefte Figuren^ zu schneiden, oder zu graben, istschon den Griechen bekannt gewlsen. Aber die Kunst istvergessen und wieder erfunden. Diese Wiederersindungwird in den Anfang des XVII. Jahrhunderts gesetzt, undsolche dem Caspar Lehmann, der zu Prag arbeitete,anfänglich nur in Eisen und Stahl schnitt, aber denglücklichen Versuch machte, aus gleiche Weise in Cry-stall, und nachher sogar in Glas zu schneiden, zuge-schrieben. Beckm. Erfind. Hl. 356. 338. S. Dia-mant. Steinschneider.
Glasthränen s. Glastropfen.
Glastropfen, Springgläser, Spring? ölbchen,Glasthränen, (Daorlmss vitrsaa.) die am dickenEnde viel Gewalt, auch sogar Schlags aushalten kön-nen, hingegen sogleich zum feinsten Staube zerspringen,wenn an dem dünnen Ende auch nur das geringsteStückchen abgebrochen wird, sind wahrscheinlich auf denGlashütten seit undenklichen Zeiten bekannt gewesen.Don Naturforschern sind die ersten Versuche mit diesenGläsern ibgö gemacht. Die ersten Glastropsen schei-nen in Holland gemacht zu seyn. Aus einer vom Sub-rector Sckulenburg zu Bremen über die Spring»
gläser geschriebenen Abhandlung, gehet hervor, daß solcheschon damals vor mehr als 70 Jahren auf den Meklen-burgischen Glashütten bekannt gewesen. Dies wäre alsoums Jahr 1Ü2Z. Nach Huet, der 1631 zu Camin der Normandie geboren wurde, und 1721 gestorbenist, sind die ersten Glastropfen aus Deutschland nachFrankreich gekommen. Nach Anton lr Grand kamen