Glasur
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sie aus Preußen. Nach England soll der bekannte, umdie nützlichsten Künste verdienstvolle Prinz Ruprecht, dieersten Glastropfen i6Sr aus Deutschland gebracht haben.Es ist aber ein Irrthum, daß er sie selbst erfunden habe.Beckm. Ers. IV. 420. Gehler II, 499. — FischerII. 777 -
Glasur, der irdenen Gefäße, kannte schon Jesus Si-rach . XXXIX. 32, Z4. Viele Italiener schreiben dieErfindung der Mahlerey auf Glasur, in Europa , einemFlorentiner. Lucas della Robbia, zu, der rz 58geboren seyn soll. Daher wird auch solche Arbeit vonden Italienern tsrra äslls robbia genannt. Noch jetztzeigt man in einigen Kirchen zu Florenz , Arbeiten die.ses Künstlers. Die Franzosen schreiben die erste Ver-fertigung der Fayence in Frankreich einem Herzoge vonNivernoiS (I.ouis äs Qonra^us) zu, der gegen daSEnde des XVI. Jahrhunderts lebte. Zuverlässiger ist je.doch, daß der gelehrte Töpfer, Bernhard Palissy,in der letzten Hälfte des XVI. Jahrhunderts in Frank,reich zuerst Fayence, und die eigentliche Schmelzmahkreyversucht und zu Stande gebracht hat., Beide Künstewurden aber damals schon von andern Nationen, vor-züglich von den Italienern, getrieben, und es ist gewißfalsch, wenn einige die Schmelzmahlerey für eine fran-zösische Erfindung ausgeben, und solche erst ins Jahri6z2 setzen. Beckm. Tecknol. Z74. Bibl. XVIII.Z22. s. Fayence. Porcellain. — Herr v. Murr schreibtdie Erfindung der Glasur der irdenen Gefäße einemTöpfer zu Schletlstadt vor rsZZ zu. Journ. Xlll. 29.
Glaubersalz, Glaubersches Wundersalz. Hatseinen Namen von Joh. Rudolph Glauber, einemDeutschen, der r6ü8 in einem hohen Alter in Holland starb, Busch Hansb, d, Ers. V. 2S2,