Globus
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BartbolomäuS della Galt« von Acezzo, im XV.Jahrhunderte, von andern dem Baccio della Porta,nachher Bartholomäus di St. Marco genannt,(geb. 146g. gest. 1517.) zugeschrieben. — Allgem.Künstlerlex. I. Suppl. Vorr. S. 12. u» S. 428.
Globus s. Himmels- und Erdkugel.
Glocke. Kleine Glocken, die vielleicht zur Erfindung dernachherigen größirn, Gelegenheit gegeben haben können,finden sich schon im alten Testamente. An der Klei»düng des Hohenpriesters waren am Versöhnungslage klei-ne Glocken befindlich. (2 B. Mos. Zy 25. 26. Sirach45 - 33 « 34-) Bei dem Tempel Salomonis war einGeläute angebracht, welches, ob es gleich einen ganzandern Zweck hatte, als unsre heutigen Glocken, dochwenigstens eine Art von Glockenwerk war. — In denersten Zoo Jahren nach Ehr. G. wurden noch keine Glo-cken zu den gotteSdienstlichen Zusammenberusungen ge-braucht. Im IV. Jahrhundert bekam zwar der Gottes-dienst der Christen völlige Freiheit, da Constantin der Große sich selbst öffentlich zur christlichen Religionbekannte. Aber von Tempelglocken findet man doch nochnichts; nur kleine Handglöckchen werden hin und wiederangetroffen. — Auch im V. und VI. Jahrh, zeigt sichnoch keine Spur von Kirchenglockcn. Dock sing manim VI. Jahrh, an, mit Glocken in den Klöstern Zei-chen zu geben. (v. Murr Journ. XIII. 20.) — Manhat insgemein den Paullinus, einen Bischof vonNola, der zu St. Augustins Zeiten lebte, imJahr zgA geboren war, und 431 starb, entweder fürden Erfinder der Glocken, oder wenigstens für denjeni-gen gehalten, der dir Glocken zuerst in den Kirchen ein-geführt hat. Doch wird dies von andern sehr bezwei-felt, obgleich dieser Paullinus eine Kirche zu Nola