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System der Gnomonik unterworfen. — DollbedingArchiv. 187. — Fabric. I. 478. II. 192. f. 19Z.III- 357 - s. Sonnenuhr.
Göpel, Gaipel, Göpel , (Bergbau). Ein senkrechtstehendes Hebezeug, wodurch Erz und andere Dingeaus den Gruben gezogen werden. Nachdem ein solcherGöpel entweder von Pferden umgedrehet, oder vomWasser oder Winde in Bewegung gesetzt wird, giebtes Pferdegöpel, Wassergöpel und Windgöpel.Der erste Pserdegöpel wurde zu St. JohanisthaliZl'b auf St. Andres gesetzt. Windgöpel sind aufdem Harze schon 1578 üblich gewesen. Busch Handb.d. Erf. V. 282 Krünitz XIX. 258. 265.
Götzendienst. Die erste Art der Abgölterey bestand inder Verehrung der Sonne, des Monds und der' Sterne,(Hiob Ar, 2K — 28 ) welche nach einer alten Tradition,schon zu Enos Zeiten sich angefangen haben soll. —Das älteste Land, von dem man weiß, daß daselbstden Götzen gedient wurde, ist Ehaldäa. (1. B. Mos.ir, zz. vergl. Josua 24, 2. Judith 5. 5. 6.) Manhält daher auch dafür, daß der Götzendienst in Ekaldäaseinen Anfang genommen habe. Das erste, was dieChaldaer verehrten, waren Sonne, Mond und Ster-ne. In der Folge hat man bekanntlich bei verschiedenenVölkern auch verschiedene Gegenstände der Abgölterey ge-habt. Die Zeit, wenn eher der Götzendienst seinenAnfang genommen hat, ist so ungew'ß, als der Urhe-ber. Wahrscheinlich ist er in verschiedenen Ländern auchvon verschiedenen Personen eingeführt worden. Bon denEhaldäern kam der Götzendienst zu den Egyptern. undvon diesen zu den Griechen. Alles aber beruhet hierauf Traditionen und Ungewißheiten. Egyplen war schonzu MoseS Zeiten voll Götzen, (s. B. Mos. 12, 12.)