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Zweiter Band.
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Gregorianischer Gesang

ine Familie davon sparsam leben konnte. Aber imlnfange des XVIII. Jahrhunderts waren allein in Saar ,am wohl schon 50 Perlgraupenmühlen, die ihre Eigen-hümer reichlich belohnten. Veckm. Erf. II. Zy.

Gegorianischer Gesang. Gregorius I. der Große,der im Jahre gya zum römischen Bischof erwählt wurde,legte eine Singschulc an, und verbesserte den Kir,chengesang, der ihm zu Ehren, der GregorianischeGesang genannt wird. Das meiste lief bei ihm über-haupt aus dir äußerliche Einrichtung des Singens, beimGottesdienste in den Klöstern, auf deren Anlegung erlehr erpicht war, hinaus. Fabric. II. 401.

Gregorianisches Teleskop s. Spiegelteleskop.

Grenadiere. Eine bekannte Gattung von Soldaten, diebesonders zu dem Granadenwerfen bestimmt waren, und>aher ihren Namen haben, sind vom K. von Frankreich Ludwig XIV. im Jahre 1667 zuerst eingeführt. Injewissem Betracht verdanken sie aber den Schweden ihreEntstehung, da der schwedische General-Major LarS-Kagge, im I. 16Z4 als Gouverneur von Regensburg ,in der Belagerung dieser Stadt, denenjenigen, die sichzu dem Grenadenwcrfen gebrauchen ließen, eine Zulagezu ihrer Besoldung gab. Ho per Gesch. der Kriegsk. I.448. II. 66.

Grenzsteine. Der Gebrauch, durch Steine, Säulen, odersonstiges Merkmal die Grenzen der Felder zu bezeichnen,ist sehr alt. Er fand schon zur ZriVHiobs statt, derunter den unrechtmäßigen Besitzern,und Niederträchtigen,diejenigen voransetzt, welche die Grenzen des Eigenthums,verrücken, (a. 24, 2.) Moses verbietet solches ausdrücke-lich, und aus der Art, wie er sich ausdrückt, geht deut-lich hervor, daß der Gebrauch, das Eigenthum durchGrenzen zu unterscheiden, lange vor seiner Zeit bekannt