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Handlung dauert 40 Tage. — HcsioduS war vonKumä in Aeolien gebürtig, lebte entweder bald vor,oder bald nach Homer, und zwar gewöhnlich zu Askra in Böotien. Seine Gedickte sind: die Theogonie,und Werke und Tage, oder eigentlicher: Ethischeund ökonomische Vorschriften. — Dir erste isteine Hauplquelle der Mythologie, jedoch kein Systemderselben, sondern eine Compiiativn ganz verschiedenerStücke und Theile» die schon vorher in alten Geschich-ten einzeln enthalten waren; die Hesiodus nicht einmalmit philosophischer und historischer Einsicht zusammenge-stellt, sondern blos als Dichter, mit aller, seinem Zeit-alter angemessenen Einfalt benutzt hat; daher eben dieMythen so ganz verschiedener Art sind. — Das andereWerk hat zum Zweck, die sittliche Ausbildung des Men.scheu zu befördern, und seinen häuslichen Beschäftigun-gen eine bestimmte und zweckmäßige Richtung zu geben.— Meusel Leilf. I. 279 — 296. II. 57z. fs.
Griechische Musik; deren Literatur. Die Musikder Griechen ist die älteste, von deren Beschaffenheituns sowohl historische, als dogmatische Schriftenübrig geblieben sind. Die Literatur derselben theilt sichdaher in die ältere und neuere. Die ältere begreiftalle Schriften in sich, welche von Griechen selbst geschrie-ben worden sind. Zn die neuern gehören alle diejeni-gen, welche wir seit der Eisindung der Buchdruckerkunstüber die Geschichte und Beschaffenheit der griechischenMusik erhalten haben. Beide sind von großem Umfan-ge. — Die beträchtlichste Sammlung griechischer Schrift-steller über die Musik, ist diejenige, welche MarcusMeibom , unter dem Titel: rnusicas rruato-
ree sextsru Kraecs et latins zu Amsterdam 1652 her»ausgegeben hat. Ein ausführliches Verzeichnis der hie-