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Zweiter Band.
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Gummi Gutt 8Z

u. Iagd-Kal. 1798. S. 168. f. Beckm. Erfind. V.- 49 - 25 '-

6umrni Oanadisnss f. Kienharz.

Gummi Gutt. Nach neuern Entdeckungen kommt diesGummiharz von einem in Siam, vorzüglich um den OrtLchäntebuhn, auch aus Ceylon wachsenden BaumeGuttaesera vera Koenig. Es tröpfelt aus denverletzten Blattern und Zweigen, als ein gelber Saft,und wird so in Kokosnußschalen aufgefangen und getrock-net. In Europa ist es seit 1605 bekannt, wo es Clu-sius zuerst aus China , als ein neues Purgiermittel zu-geschickt bekam. Gegen den Bandwurm hat es schonSpindler 16Z2 mit Nutzen gebraucht. GeseniusHandb. 89. §. 34. Mellin Mat. med. 57. §. iZ.Murray Arzncyvorcath. IV. 117. ff.

6 umnii Xino s. Kinoharz.

Gummi lack. Einen ziemlich vollständigen Begriff vondem Insekt, welches das Gummilack hervorbringt, (Eor:-cus Oacc-r I^inn.) scheint schon CtesiaS , ein griechi-scher Arzt und Geschichtschreiber, der ums Jahr 40avor Chr. Geb. lebte, gehabt zu haben. v. HildtNürnb. Handiungszeit. 1799. S. 194. Murr Arzney-vorrath IV. 167. ff.

Gusly, ein musikalisches Sa'iten-Jnstrument, welchesein gewisser Iwan Ministersky von Petersburg imJahre i8n erfunden hat, aber nichts weiter als unseraltes deutsches Hackebrett, modificirt durch einige in dieQuere und Länge angebrachte Stege, seyn soll.Zschokke Misrellen f. d. neueste Weltk. V. 40.

Guß. Johann Keller von Zürich wird für den erstengehalten, der aus den Gedanken kam, eine Statüe zuPferde in Einem Gusse zu gießen, - und denselben auch1649 in Paris ausführte, wo er das Standbild Lud-

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