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Haare
färbten, (das. 8, 2 z. ry.) deutsche Seife gewesen ist,daher denn die Benennungen xila (Seisenkugel) undsxunas (Schaumseife) noch gebräuchlich sind. Wer«rnuthlich gaben ihr die Deutschen die Farbe mit denjeni«gen Pflanzen , welche »ach Rom zur Haarfärberey verschrie«den wurden, (Oviä. äs nrt. umanä. z, i6z.) und siewird, nach jetziger Art zu reden, eigentlicher eine P o m ad e,als Seife gewesen seyn. Die beitzende Kraft der Aschezum Farben der Haare» scheinen die Römer schon sehrfrüh gekannt zu haben; doch scheint es auch, als obsie die Haarsalbe anfänglich für «ine Aschensalbe ge»Halten haben, denn man liefet hin und wieder, daßdas Haar mit Asche, oder mit einer Salbe aus Ascheund Oele gefärbt worden. Indessen kann es wohl seyn,Laß sie schon, ehe. sie die Seife in Deutschland kennenlernten, eine solche seifenartige Salbe gehabt haben,«der daß sie die deutsche Pomade mit allerley Verände,rungen nachgemacht haben. — Die Egypter trugengewöhnlich einen geschornen Kopf, und man schnittihnen schon von der zartesten Jugend an, die Haareab. — Die Männer zu Troja trieben viel Pracht mitihren Haaren. Sie kräuselten und parfümirtensolche nicht nur, sondern sie zierten sie auch mit gold-rien und silbernen Ringen, um die Locken daran fest zuhalten. In den heroischen Zeiten ließen die Griechenihre Haare sehr lang wachsen, und trugen sie so, ohneandern Kopsputz. ' Die gelblichen Haare standen da«mals vorzüglich im Werthe. Diejenigen, welche Pracht da-mit machen wollten, hefteten ihre Locken mit goldenenHaken. Bei den Atheniensern waren diese Haken inGestalt der Heuschrecken gemacht. — Die Galliertrugen in der Regel ihre Haare ziemlich kurz. DieFranken trugen sie gemeiniglich aus den Kopf zurück-