Haidekraut
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die 4 alsdann übrig gebliebenen zum vierten Male; bisendlich die s letzten Sieger zum fünften Mal dies hen-kermäßige Spiel endigen, nachdem Zi Hähne hinter ein-ander aus eine schändliche Weise jämmerlich gemordetworden. Beckm. C'rf. V. 446. ..
Haidekraut (Lrica vuIZgris b.inn .) hat ein Jrländer,Namens Nankin 1765 zur Gerberey angewandt. —Woll beding Archiv. 179.— Batsch Gesch. d. Pflan-zen. II. 513.
Hakenbüchse, eine Art Schießgewehr. Die Hakenbüch-sen waren so groß und schwer, daß sie nicht mit derHand geführt werden konnten; man mußte ihnen eineStütze geben, die man den Bock nannte, weil siezwey Hörner hatte, zwischen welchen das Geschütz miteinem Haken, der aus dem Schafte hervorging, befe,siigt ward; daher der Name Hakenbüchse. Dies«Hakenbüchsen mit dem Rande sind wahrscheinlich im An»fange 16. Jahrhunderts in Deutschland 'erfunden, (s.Flinte.) Beckm. Erf. l. z6o.
Halbkugeln, magdeburgische» hat der Bürgermei-ster Otto von Guerike zu Magdeburg erfunden,und damit schon 1654 auf dem Reichstage zu RegenS-burg, in Gegenwart des Kaisers Ferdinand III. undvieler Großen des Reichs, den Versuch gemacht. Geh-ler II. 556. Fischer II. 859-
Halbmesser , ein kleines astronomisches Instrumentzur genauern Angabe des Maaßes der Winkel, hatJean Charles Borda , der 1799 starb, erfunden.Jntell. Bl. der sllgem. Lit. Zeit. 1801. N. 47.
Halescop s. Wasserwage.
Halsgerichtsordnung. Im Jahre 1505 kam des Kai-sers Maximilian I. peinliche Halsgerichtsordnung,als die ältere auf, nach vieler folgte ago8 die Bam-