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Hebeammenordnung
-Niederkunft der Schwängern zu seyn. Goguet I. soi.
II. 236. s. Geburlshülfe.
Hebeammenordnung. Die erste bekannte ist vom I.1573- (s. Geburtshülfe). — Hiernächst sind die ältesten,die Straßbucgische von 1728, und die zu Kaufs-brurrn von 1737. Tast alle wohleingcrichtete Länderund Städte haben nachher dergleichen erhalten. Krü-niiz XXII. 5Z7, s.
Hebeammenstuhl s. Hcbeamme. Geburtsstuhl.
Hebel, Hebebaum, Hebelade. Dessen Gebrauch istvon sehr hohem Alter. Nach Goguels Aeußerung hatder Thurm zu Babel, woran man um 1800 arbeitete,ohne dies Werkzeug nicht erbauet werden können. DieEgypter haben den Hebel beim Gebrauch der, Pyra. ^miden gebraucht. — Die Griechen hielten den Cy-niras, einen König auf der Insel Eypern (um 2790) ^
für den Eisinder des Hebels. (Plin. 57, 56.) Zur !
Zeit des Thucidides (um 3580) kannten sie nur den j
einfachen Hebel, aber nicht den Krähn. — Unter !den Griechen'hat sich ArchiMedes (3770) in Erfin-dung der Hebezeugs am berühmtesten gemacht. — Sirmon Stevin aus Brügge , der zu Ende des XVI.Jahrh, lebte, erfand eine leichte Maschine, welche Pan-tocrator genannt wird, womit er dir schweresten La-sten heben konnte. — Eine besondere Hebelade zur AuS-ziehung und Umstürzung großer Baume, hat PeterSommer» ein Schweiger, 175Y erfunden. — Eck-hard im Haag, hat eine Maschine erfunden, womitman nicht nur Baume aus der Erde heben, sondernauch Schisse auf'eine leichte Art auf die See legen, jasie sogar lichten kann, wenn sie auf eine Sandbank fest»gesetzt worden sind. — Einige vortheühaste Hebel fürgroße Lasten hat Arnoux in Paris 1771. erfunden. —