ii4
Heber
die Blasen, Magen, Gedärme, Felle rc. im thierischenKörper zusammengesetzt sind, von einander trennen, unddie Beschaffenheit ihrer Poren zeigen kann, ist vonWolf erfunden. Wolf machrm. Lex. 1285. GehlerII. 5 L 5 - Fischer II. 892.
Heber, der würtenbergische. Ein Heber mit s glei-chen Schenkeln, die unten etwas krumm gebogen sind.Zu Ende des XVII, Jahrh, machte ein Bürger zu Stutt-gard, Johann Jordan, zuerst die Bemerkung, daß»in Heber von gleich langen Schenkeln aus jeder Oeff-nung Wasser gebe, wenn man die andere Oeffnung in«i» Gefäß mit Wasser tauche. Der damalige herzoglichewürtembergische Leibmedicus Salomon Reise! machteim Jahre 1684 die erste Nachricht davon bekannt, undgab die Sache, vermuthlich aus Mangel der Theorie, fürEtwas ganz besonderes aus. Bald nachher aber,,«am»lich im Jahre 1635, beschrieb Divnysius Pachinuseinen solchen Hebel, und Reisel selbst machte die wah-ren Umstände davon bekannt. Dieser Heber wurde derwürtembergische genannt. Er machte damals viel Ausse-hens, weil man noch in der gemeinen Meinung stand,daß der im Wasser eingetauchte Schenkel kürzer seynmüsse, als derjenige, welcher das Wasser geben soll.Wolf mathem. Lex. 1287. Gehler II. 581. FischerII. 887. Wollbrding Archiv, Suppl. 85.
Hebe walze. Ein neues Hebezeug, womit hölzerne Ge-bäude, Schiffe und andere große Lasten gehoben werdenkönnen, hat der Schiffsbaumeister Gilb. Scheiden1746 erfunden. — Schwer». Ab Handl. IX. 4Z.
Hebezeug, ein neues, zum bequem-rn Gebrauch, hatder Abbs Don JaqueS Ventura, Marhemat. zuVenedig , 1764 erfunden. — Schweb. Abhandl,XXVII. ihre.