Band 
Zweiter Band.
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Hegira

Zahlhundert vor. Man setzt ihren Anfang irrig inSJahr 154z. v. Murr Journ. VI. 106.

Hegira, die Zeitrechnung der Türken, Hot Omar auf-gebracht. Sir sängt an von der Flucht Mahvmeds,von Mecca nach Medina , den 16. März oder 16. Juli62s, oder, wie andere wollen, üzr. Fabric.I>. 555- 60z.

Heidekorn s. Buchweitzen.

Heilige, Heiligsprechung s. Canonisation.

Heiligkeit. Der Titel: Ew. Heiligkeit, an denPabst, kommt schon in der ersten Hälfte des V. Jahrh,vor. Allgem. lit. Anz. 1799. S. 912.

Heinz» s. Paternosterwerk.

Heldengedicht, heroisches Gedicht, episches Ge-dicht, Epopee. Die Erfindung des Heldengedichtsschreiben die Alten mehrern Personen zu, wovon die er-ste die Muse Calliope , die Mutter des Orpheusist, welche man daher auch mit Lorbecrkranzen auf derlinken Schulter, in der rechten Hand aber mit drey Bü-chern, der Odyßee , der Jliade und Aeneide, diedrey berühmtesten epischen Gedichte des Alterthums, vor-stellte. Andere machen die Erato besonders zu der-jenigen Muse, welche die Thaten der Helden besang;daher sie von den Dichtern, wenn sie ein Heldengedichtverfertigen wollten, um Beistand angerufen wurde.Einige geben den Polymnestus Colophonius, an-dere die Phomonoe, als die erste Priesterin des del-phischen Orakels, als die Erfinderin des Heldengedichts. an; noch andere den Ölen, einen Priester des Apollozu Delphi. Die beiden letzter« Meinungen wögen denPlinius bewogen haben, die Erfindung des heroischenVerses dem pytischen Orakel überhaupt zuzuschreiben.(Plin. 7, 56.) M. Ann. Lucanus, der zu des Ne-