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Zweiter Band.
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Heraldik

listen Bartolus , der az 52 äs insiAniir et srririrschrieb. Der Gebrauch, Wapen zu führen, ist zwarnicht erst nach den Kreurzüqen, bei Gelegenheit der Tur-niere , wie man gewöhnlich glaubt, aufgekommen, denn man harke ältere Wapen, aber gewiß ist e-doch, daß jene Züge starken Einfluß auf das Wapen-wrsen hatten. Den Ursprung der erblichen Geschlechts»wapen unter dem hohen Adel, leitet man aus demXI., und unter dem niedern aus dem XII Jahrhun-dert her; denn damals kamen die Zunamen auf, undwurden nach und nach erblich, indem Zunamen undWapen gemeinschaftliche Schicksale darin hatten, daß,wenn sich Brüder in die väterlichen Güter theilten, undder eine von diesen, der andere von einem andern Gutoder Schloß, seinen Zunamen führte, und ihn auf seineNachkommen fortpflanzte, auch gemeiniglich mit demGeschlechtswapen eine ähnliche Veränderung vorging.UebrigenS ist das heutige Wapenwescn eine deutscheErfindung. Schon gegen die Mitte des XII. Jahrh,war die Wapenkunde ein eignes Geschäft, dem dieHeroldscollegien oblagen. Die Herolde standen in gro-ßem Ansehen, wurden bei großen Feierlichkeiten, beson-ders bei Krönungen, zu Rathe gezogen, und ertheil-ten mündlich Unterricht in ihrer Wissenschaft, die manlange Zeit als ein Geheimniß betrachtete. Der bis jetztbekannte älteste Wapenbrief ist >305 vom K. Al-brecht I. dem Stifte Gurk ertheilt wurden. Dieerste Wapensammlung entstand zufällig auf demConcilium zu Constanz , (um 1415) durch den dortigenCanonicuS Ulrich von Reichrnthal. Sie wurde zu-erst gedruckt itt der Historia conailii OonstLvriensis148?, und hernach noch zweimal. Der erste, derdir Heraldik wissenschaftlich behandelte, war «in «nge-