Herkulanum
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Jak« iZZ4 kostet« «ine Tonne 6 fl. und im I. 2531kostete Ern Hering r Pfennig und 1 Heller. — HalleMagie IH. 202. 266. — Neue allgem. deutscheBidl. Intel!, Bl. r/y6. S. Z70. N. allgem. d.Dibl. XVI, 275. Allg. Lit. Zeit. 1804. N. n8.Busck Handb. d. Erf. VI, 114.
Herkulanum. Die Entdeckung der hsrkulanischen Anti-quitäten fallt in den Anfang des XVIIi. Jahrhunderts,und dazu gab der Prinz Elbrus Emanuel von Lo,! Ihringen Veranlassung. Dieser öegab sich 1706 mit der
j Kaiser!. Armee gegen Philip V. nach Neapel , ver-
wählte sich daselbst 171z mit einer Tochter des Prinzenvon Salsa, uud wählte diese Stadt zu seinem Aufent-halte. Als er hieraus ein anmurhiges Lusthaus in derNachbarschaft von Portici gegen 1711 erbauen ließ, sostieß man, während die Fundamente gelegt wurden, ausdas alte Theater von Herkulanum , und entdeckte mitHülfe eines neapolitanischen Architekten GiuseppeStandardi, einen mit Säulen verzierten Tempel,worin sich eine Statue der Herkules, eine angeblicheCleopatra und 7 andere befanden, die insgesammt derPrinz Eugen von Savopen, zum Geschenk erhielt.Glücklicherweise verhinderte aber die Regierung die wei,i lern Nachsuchungen des Prinzen Elbeuf, der gewiß
. mehrere schätzbare Antiquitäten verschenkt hab,» würde.—
i Als Carl III. im Jahr 1736 nicht weit von Neapel
> ein Lustschloß erbauen lassen wollte, fand man an der
, dazu bestimmten Stelle, in einer Tiefe von ohngefahr
z 80 Fuß, die alte Stadt von Herkulanum , und die
, Sorge für die weitere Nachforschung wurde nun dem ge-
nannten Architekten Standardi bis zum Jahre 1740, übertragen» und daraus einem Cvrtvneser, Marcello
i, Vrnuti, der den Titel eines Marchesen und einer