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Zweiter Band.
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Holländisches Fernrohr

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In Deutschland ist es seit 70 oder 80 Jahren im Ge-brauche, doch fehlt es auch noch an einigen Mühlen.In Frankreich kennt man es erst seit 1737, oder 1740.Beckm. Techno!, igg.

Holländisches Fernrohr s. Fernrohr.

Holomerer, »in mathematisches Instrument zu Feld,und sonstigen Messungen, ist von Abel Tullo zu Ve-nedig erfunden, und 1564 beschrieben. Wolf malhe-mat. Lex. 707.

Holzsärberey. Feinen Hölzern eine schöne rothe Farbezu geben, und solche vor dem Verschießen zu bewahren,ist eine Erfindung des Kunsttischlers Jackson in Lon-don . Journ. f. Fabrik, rc. 1798. Jul. S. 65.

Holzflößen. Eine Einrichtung, da man Holzarmen Ge-genden das unentbehrliche, sowohl Bau- und Nutz-, alsBrennholz, auf dem Wasser zuführen läßt. Ersteres laßtman entweder nur in einzelnen Stämmen ins Wasserwerfen und vom Strome herunter treiben; oder es werdenviele Stämme neben einander geordnet, mit einanderverbunden, und wie Fahrzeuge von den Fivßbedientcnherunter geführt. Die erste Weise ist auch beim Brenn-holz« am gewöhnlichsten, und heißt Scheitflöße, dieandere wird Baumflöße, Aimmerslöße und Lang«flöße genannt. Die Langflöße sind wahrscheinlich äl-ter als die Scheitflöße, von welchen letzter« sich keineNachricht bei den Alten findet. Die älteste Nachricht,die man vom Wassertransport des Bauholzes in der Ge»schichte findet, ist 1. B. d. Könige V. 9 und 2.Chron. II. 15, 16. befindlich, wo Salomon mitHieram, dem Könige von Tyrus , einen Vergleichschließt, nach welchem dieser ihm zum Bau« des Tem-pels, Cedern auf dem westlichen Libanon, über Tripo-lis , hauen, und nach Jaffa stößen ließ. Die Rö«