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Zweiter Band.
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Holzmosaik

mer ließen sowohl Bau- a!S Brennholz zu Wasser kom-men. Die bekannte älteste Nachricht vom Flvßwesen,in Sachsen auf der Saale , ist von 1258. Deutlicheraber eine andere, von einer auf der Saale angelegrenHolzstöße von 1410. Im Jahre 14Z8 legte HansMünzer, ein Bürger in Freyberg, aus dem dort vor-beigehenden Muldensirom eine Holzstöße an. Ais im I.1495 die Stadt Aschcrsleben ihre Kirche bauet«, kamdazu das Bauholz auf der Elbe bis nach Aken , undvon da weiter.bis an den Ort seiner Bestimmung. . Diesist noch zur Zeit die älteste Nachricht von einer Elbflöße.Die Annabergische Flöße ist 1564 von einem RathshcrrnGeorg Oeder angegeben und 1566 zu Stande gebracht.Schon im XVI. Jahrhundert waren Flößen im Branden-burgischen auf der Eibe, Spree und Havel, in Baiern und auch im Herzogthum Braunschweig. In Frankreich hatte Jean Rouvel, ein Kaufmann, im Jahre 154gden Vorsatz, das Holz auf kleinen Flüssen, die nichtschiffbar waren, und die er unter einander in Verbin-dung setzen wollte, aus den Waldungen im DistriktMorrant dahin kommen zu lassen, wo Mangel gewor-den war. Aber diese große Unternehmung, die anfangsverlacht wurde, kam erst 1Z6Ü unter seinem NachfolgerRens Arnoul zu Stande. Bcckm. Ecf. k!I. 155.

Holz mosaik, Einlegn ngskunst in Holz, Marque-terie. Eine Art mosaischer oder musrvischer Arbeit, daman mit Hölzern, die theils von Natur verschiedeneFarben haben, theils mit Farben gebeitzt, theils zumSwattiren an den Seiten in warmen Sand oder Kalkangelaufen ober angebrannt sind, ganze Gemählde zu-sammensetzt. — Diese Kunst, welche von den Franzo-sen Marqueterie, von den Italienern Tarsia, oderJntarsiatura genannt wird, ist schon den Alten br-