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Zweiter Band.
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Holzmosaik

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kannt gewesen, (Plin. a6, 43) und theils durch Phi-lipp Brunalrschi, (geb. zu Florenz 1377, gest. 1446.)theils durch Julianus da Majo, (geb. um 1387,gest. zu Neapel 14Z7.) wieder bergestellt. Auch Ra-phael Sanzio, (geb. zu Urbino 1483, gest. 1420.)that sich darin besonders hervor. Benedetto de Ma-jano, (geb. zu Florenz 1444. gest. 1498.) übertrafaber in dieser Arbeit alle Künstler seiner Zeit. Er ver-fertigte Perspektive, Laubwerk und Figuren von einge.legter Arbeit, auf Schränke, Schreibpulte u. dgl., da-her man ihn auch nach Ungarn und in andere Länderberief. Beträchtliche Verbesserungen hat diese Kunstnachher durch Johannes da Verona, (geb. 1469,gest- rS37-) der bei Brunalrschi gelernt hatte, undzu Raphaels Zeiten im Vatikan zu Rom arbeitete,erhalten. Er konnte dem Holze mit durchdringendenOelen und siedend heißen Farben, alle Arten der Far-ben geben, so daß das Holz ganz von den Farben durch-drungen war, wodurch also die Gemählde noch bessernachgeahmt werben konnten. Nachher erfand manauch eine Methode, das Holz schwarz zu brennen, oh-ne daß es sich verzehrte, indem man es in heißen Sandoder Kalkwasser legte, wozu man Sublimat und Schwe-felst goß. Diese Kunst erfand Johann Mace vonBloiS, (geb. zu Paris 167s.) nachdem die Kunst derHolzmosaik überhaupt aus Italien nach Frankreich ge-kommen war. Verschiedene Mittel, wie man in-ländische Holzarten zu eingelegten Arbeiten auf man-cherlei Weise färben kann, hak der Pros. Joh. B'eck-mann zu Gärungen vorgeschlagen. Allg. Künst-kerlex. a. Suppl. 312. 581. 2. Suppl. 167.

Hübner Natur- und Künstler. 1374. JuvenelI. 42z. II. Zy4. Fresenius gemeinnützige Kalender»