Homerus
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Homerus s. Griechische Dichtkunst,
Homiletik. Die homiletischen Schriftsteller schränkten inden ersten Jahrhunderten ihren Unterricht lediglich aufdie Grundwahrheiten der Religion in biblischen Ausdrük-ken, ein, und vermieden alles dogmatische und speku,larivische. Mit dem Ende des III. Jahrhunderts abergingen die Spitzfindigkeiten und dogmatischen unsruchlba-ren Untersuchungen auch auf die Kanzel über. MeuselLeitfaden. II. 544. Zu dieser Wissenschaft überhaupthat Augustinus (geb'. 354. gest. 430.) oie ersten Re-geln gegeben. Fabric. II. 472. Busch Handb. d.Elf. VI. 194.
Homilien. Carl der Große ließ durch Paul Warne-sried und Alcuin, Homilien aus den allen Lehrernsammeln, damit ungeschickte Geistliche sie dem Wolkevorlesen könnten. Daher entstand sein sogenanntes Ho»miliarium, nach dessen Muster andere Bücher ähnli-cher Art zur Unterhaltung der Trägheit im ganzen Mit-telalter verfertigt wurden. Busch Handb. d. Erf. VI.195 .
Honigstein, ein Foßil. Ist erst seit 1789 in den Mi-neralsystemen ausgeführt, und zu Artern in Thüringen gefunden. Der Bergrath Werner ist der erste, derihm, als einer eignen Gattung, einen Platz im Sy-stem, und zwar unter den brennenden Foßilien angewie-sen hat. — Köhler und Hoffmann neues bergm.Journ. I. 532.
Honorarium. So nannte man zu Rom unter den Kai-sern die Bezahlung, welche die Rechtsgelehrten für ihreBemühung annehmen dursten. Sie durfte eine gewisseSumme nicht übersteigen, und wurde erst nach Bendi-gung des Processes entrichtet. — AdamS röm. Altrrlh.29Z. 34», s- Rechtsgelehrte.