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Hospitale in England
zogen haben, vielleicht weil sie jede Gelegenheit nutzten,die Gewalt der Geistlichen zu vermindern, vielleicht auch,weil diese Gelegenheit zum Argwohne gegeben hatten»daß die, den Hospitälern vermachten Einkünfte nicht im-mer genau nach der Absicht der Stifter verwendet wur-den. Man trist auch Beispiele an, daß in den Skif-tungsbriefen entweder den Regenten, oder den Erben derStifter die ganze Verwaltung übertragen ist. Gleichwohlhaben diese Anstalten in der Regel das Ansehen geistli-cher Stiftungen» und also auch die Vorrechte derselbenbehalten. — Im Brandenburgischen wurden dirersten Hospitäler durch Marggraf Albrecht I. im Jahre1660 errichtet. — Zu Nürnberg war schon vor 1280ein Hospital. — Osterhausen Statut, des rit-terl. Ocd. St. Johannes rc. S. 9. — Vollst,ihrer. u. prakk. Gesch, d. Erfind. IN. 116. —Beckm. Erf. V. 416. — Möhsen Gesch der Wiff.in d. M. Brandend. 271. fs. — Kl. Chron. Nürnb.11. — Deutsche Encyklopädie. XVl. 157,Hospitale in England. Das Bartholomäus,Ho-spital in London hat Raychcre 1702 gestiftet, undK. Heinrich VM, hat es 15ZY vermehrt und berei-chert. — Das St. Thomas-Hospital daselbst istvon K. Edward VI. 1552 gestiftet. — Das Guys->Hospital, neben dem vorigen, hat Guy, ein Bür-ger und Buchbinder, gestiftet. Es ist 1722 bezogen. —Das London -Hospital daselbst ist 1758 durch Gut-thäter, die meist Kaufleute waren, für kranke Schiff-leute, Manufacturisten u. dgl. mit ihren Weibern undKindern, gestiftet. — Das Middleßex - Hospitalist 1745 durch Gutthäter gestiftet; eben so das St.Georges,- Hospital 177z, und das Westmünster-Hospital 171g.— Das Lock-Hospital ist vonII. 1°