Hundeswuch
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zu machen, bat man schon im VI. Jahrhundert gehabt.Beckmann Ecs. IV. gy. Ob man sich schon in älternZeiten der Hunde zur Bewegung von Maschinen, welchekeine großen Kräfte erfordern, bedient hat, kann ichnicht sagen. In Frankreich aber ist dies schon seit lan,ger Zeit gewöhnlich. So bedient man sich z. B. daselbstderselben zum Drehen der Bratspieße an sehr vie-len Orten, und es ist nichts seltenes, daß ein einzi-ger Hund 5 solcher Bratspieße drehet. Auch die Bäckerbedienen sich ihrer, um das Mehl zu beuteln, so auchdie Nagelschmiede» und manche Schlösser undHufschmiede, um den Blasebalg zu treiben, wobeiaber natürlich mehrere Hunde mit einander abwechselnmüssen. — Magaz. all. neuen Ers. II. 354.
Hundswuth s. Maywurm.
Hurenhäuser (Tabagien). Erhebliche Gründe bewogenschon in den ältesten Zeiten die Griechen und Römer,solche anzulegen, oder doch mit Nachsicht zu dulden, unddie Beispiele jetziger Zeiten stimmen mit den ältern völ-lig überein. Bei den allen Römern standen die Freu-denmädchen sogar nackend vor ihren Wohnungen, odersie waren nur mit einem leichten durchsichtigen Zeuge be-kleidet. Doch wurde ihnen endlich verbothen, auszuge-hen, ohne ein gewisses unterscheidendes Zeichen, welchesanfangs in rothen Schuhen bestand, an sich zu tra-gen. Die Unterhändler selbst trugen einen bunten An-zug. — Die I.upsrcslin durften nur zu einer gewissenStunde geöffnet werden. — In Babylon , der Haupt-stadt des assyrischen Reiches, verpflichtete sogar einschändliches Landrsgesetz jede Frauensperson, daß sieEinmal in ihrem Leben die Gesetze der Keuschheit über-treten, mithin Einmal den Tempel der Venus besu»