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Zweiter Band.
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Hutmacher

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der Adel sein Wapen stecken ließ. Kaiser Carl V. trugeinen kleinen, mit Sammet überzogenen Hut, den er,als er 1547 seine Armee musterte, und es regnete, ab-nahm, damit er nicht naß wurde. Die ältesten Jn-nungsartikel der französischen Hutmacher sind von Hein-rich III. im Jahre 1578 bestätigt. Die älteste deutschebekannte Hutmacherordnung ist die Wirten, der zi-sche vom Jahre 1581. — Zu Würzburg entstandiZS8 die erste Hutmacherzunft. In Nürnberg gab esschon az6o Haubner, Hüter, oder Hutmacher .Der anfänglich herunter Hangende Rand der Hüte warim Kriege, beim Gebrauche des Gewehrs, und Wer.sung der Granaten, unbequem, daher ward er erst2 mal, und hernach 3 mal aufgeschlagen. Deckn, Tech-no!. 128. Nach Herrn v. Murr (Journ. V. ioü ) ka-men die eigentlichen Hüte mit breiten Krempen schon zuZeiten Carls VI. in Frankreich um 1590 auf. Schonzu des ältesten griechischen Gesetzgebers Draco Zeiten,waren dir Hüte bei den Spartanern von Filz gemacht,ES gingen nicht allein erwachsene Personen, sondernauch Knaben, mit dem Hute bedeckt, und da der Ge-brauch, den Hut in der Stadt zu tragen, bei denAtheniensern abgekommen war, so pflegte man destohäufiger in Rom in seinem Hause mit dem Hute zugehen. — vergl. Busch Handb. d, Ecf. VI. 233.

Hutmacher s. Hut.

Hyalurgie s. Glasbereitung.

Hyacinthen. (Il^aaintlrus orisntalis I^Inn .) Der Ur-sprung dieser Blume, und deren Geschichte, verliertsich im grauen Alterthums. Bei den Griechen hieß sieV«x/Ä!!4. Die Römer haben diese Benennung in I^a-cintiius adoptirt, woraus denn diese Benennung fastin alle lebendige Sprachen übergegangen, und noch bis