Idiotismen
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1710) noch mehr die Natur aller Schäferpoesie. Joh.Nie. Göt; (geb. 1721. gest. 178») lieferte 1746 dieersten naiven Idyllen, und 10 Jahre später Kleistidyllenartig« Gedickte voll Natur, Einfalt und wahrerEmpfindung, die späterhin (1773) an Joh. Christ.Blum (geb. 1739 gest 1790) «inen Nachahmer fand.— Den ersten wahren und glücklichen Nachahmer deSTheocritS hat die deutsche Nation, in Sal. Gesner(geb. 1730. gest. 1788) auszuweisen. — Wahrscheinlichsind die Hirtenlieder die erst« Frucht des poetischen Gei-stes gewesen, und Sicilien ist wahrscheinlich das Land,wo sie zuerst durch Geschmack und Kunst zur Vollkom»m-nheil gebracht sind. Die meisten griechischen Idyllen«dichter, deren Namen und Lieder auf uns gekommensind, waren Einwohner dieser ehemals so glücklichen In-sel. — Rambach Litt. Hist. 108. 142. — v. MurrJourn. I. 68. — Sulzer II. 454. — MeuselLeitf. III H22. 1124 1141. ff.
Idiotismen. Ueber die Idiotismen der hebräischen Spra-che bat Bened, Arias Montanus , ein spanischerGottesgelehrter, der 1598 zu Sevilien im 71. Jahrestarb, 1572 zuerst geschrieben. — Fabric. III. 146.ezirah s. Kabbalah.gel s. Orgelgeschütz.
Jgnatiusbohne. kada 8cti IZnatii, die zur Unzeitund in zu starken Dosen, als «in Gift wirkt, zur rech»ten Zeit und in mäßigen Dosen aber innere Heilkräftein mancherley Krankheiten hat, hat in Europa der Je-suit Kamel zuerst beschrieben, und Neumann zuerstchemisch untersucht. Der Baum, auf deM sie »wächst(Ißnatia anrara 1,1 un.) ist in den Philippinischen In-seln, und sonst in Ostindien zu Hause. Der Namerührt von den portugiesischen Missionairsn her, die sie