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Kaffee-Essenz
Kaffeebaum ist 1710 nach Amsterdam gebracht.Im Jahre 1714 machte der Rath zu Amsterdam demKönige von Frankreich, Ludwig XIV. , ein Geschenkmit einem jungen Kaffeebaume/ der nach Marly in denKöniglichen Garten gebracht wurde. Diesem, und nocheinen andern, der in demselben Jahre aus Amsterdam gekommen, und in den königl. Pariser Garten abgege-ben war, haben die französischen Kaffeebäume in denwestindischen Inseln ihren Ursprung zu danken. —Ums Jahr 1721 hat man den Kaffeedaum in Danzig gepflanzt; einige Jahre vorher war er auch im Oester,reichischen, in Schlesien, in Sachsen » u. s. w. bekannt,und in den vornehmsten deutschen Kunstgärten gezogen;aber die Pflege kann nur in Treib- und Gewächshäuserngeschehen, und eS scheint überhaupt der Kaffeebaum vielzu zärtlich zu seyn, als daß er in unsrem kältern Klimagedeihen sollte. Krünitz XXXII. ioo. ff. BuschHandb. d. Erfind. VII. 129. ff. Vollbeding Archiv90.
Kaffee-Essenz. Eine französische Emigrantin, Rosegenannt, hatte in London eine Kaffee-Essenz erfunden,welche eben so gut, als der beste Kaffee geschmeckt, undblos siedendes Wasser gebraucht haben soll, um getrun,ken zu werden. Sie gab der Essenz den Namen: Eafissssrrs xarerl, und ein Theelöffel davon soll eine Tassestarken und bereits versüßten Kaffee gegeben haben. —Magaz. all. neuen Erf. IV. 59.
Kaffeehaus. In Cairo sollen schon um« Jahr 1630»100a öffentliche Kaffeehäuser gewesen seyn. Gemein-nütz. Kal. Les. I. 140. — Zu Constantinopelist 1554 das erste öffentliche Kaffeehaus errichtet. Uni-versallex. IV. 542. — Zu Marseille entstand da-erste Kaffeehaus 1671, und in Paris 1672. Das.