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Zweiter Band.
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Kaffee

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gen, die in der Bibliothek des Königs von Frankreich sich (Nro 944) befindet, ist Gemaleddin Abu Ab.dallad, Muhamed Bensait, mit dem ZunamenAldhabani, Mufti, oder Oberpriester zu Aden , imXV. Zahrhunderte der erste gewesen, der die Gewöhn,heil, den Kaffee zu trinken, nach Arabien gebracht hat,nachdem er ihn vorher aus einer Reise in Persien trin»ken gesehen hatte. Dieser Gemaleddin ist 1470 ge-storben. In Aeihiopien soll man schon von undenklichenZeilen her, Kaffee getrunken haben. Aber der Kaffee,den man in den damaligen Zeiten in Arabien trank,wurde nickt aus den sogenannten Bohnen, sondernaus den getrockneten Beeren, und dem innern Häutchen,"welches den Samen umgiebt, bereitet. Gegen die Mittedes XVI. Jahrh, hatte sich der Kaffee schon nach Da-maskus, Aleppo, und in ganz Syrien ausgebreitet.Zu Con stanrinopel wurde er 15Z4 bekannt. InParis ist der Kaffee erst 1669 bekannt geworden, dader Gesandte von Sultan Mehemet IV. SvtimanAga an König Ludwig XV. sehr viel Kaffee mit sichdahin brachte, mit welchem er vielen Personen vornHofe, und andern aus der Stadt Geschenke machte.Im Jahre 165^ ist der Kaffee nach England gekom-men; in Deutschland scheint er ebenfals um dieMitte des XVIl. Jahrhunderts Mode geworden zu seyn.Der erste unter den europäischen Schriftstellern, welcherdes Kaffees Meldung thut, ist Leonhard Rauwolf ,der in den Jahren »57z bis 1575 in der Levante gewe»sen ist; doch hat ProSper Alprnus 1591 den Baumselbst genauer beschrieben. Don England und Frank-reich ist der Kaffee nachher nach und nach in die übri-gen europäischen Länder gekommen. In Schweden ist er vor 1700 nicht rm Gebrauch gewesen. Der erst«