Karouffelrenneri
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wähnt es in einer 1496 gehaltenen Predigt, unter demNamen: Imäus (ÜLssaris, Kaiserspiel, vsl Xsrnos-üius. S. Breitkopf über d. Urspr. d. Spielkarten.
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Karousselrennen, Ningrcnnen. Eine ritterlicheUebung, wo man, zu Pferde mit einer Lanze nacheinem aufgehangenen Ringe rennt, um solchen zu tres»fen. Ihr Ursprung fallt mit Gewißheit schon in da- ,Jahr 842, in welchem die Enkel Carls des Großen,Ludwig der Deutsche , und Carl der Kahle, nach,dem sie sich nach einem blutigen Kriege versöhnt hatten,noch einige Zeit beisammen blieben, und sich gegensei-tig, sowohl ihre eigne, als auch ihrer Hvfleute Ge-schicklichkeit zu zeigen, Karoussels gaben. Heinrich IV. ^gab 1605 und 1606 dergleichen schon sehr prächtig.Dies thaten auch Luhivig XIII. und Ludwig XIV . —Nach andern sollen sie erst nach dem Abkommen derTourniere, gegen 1650, ihren Ansang genommen ha-ben. Versuch einer Kulturgesch. rc. 107. 112.
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Karpen, Karpfen. Ob unsre Karpen den Alten bekanntgewesen sind, läßt sich mit großer Wahrscheinlichkeit we-der bejahen, noch verneinen. Es ist ein Irrthum,wenn man behauptet, Heliogabolus sey wegen seinesAppetits zu Fricassee von Karpenzungen verschrieen wor»den. Es waren Zungen von Pfauen und Nachtigallen.
Da alle jetzigen Nationen den Fisch mit einerley Namenbenennen, so ist es wahrscheinlich, daß er diesen ausdem Lande mitgebracht hat, auS dem er zuerst verbrei-tet, oder bekannt geworden ist. Noch zur Zeit ist Cas-siodor, welcher im VI. Jahrhundert lebte, der älte-ste Schriftsteller, bei dem man den Namen (carxs) be-merkt hat. Dieser rechnet ihn zu den Fischen, welche