Kattundruckerey
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brachte, als in Indien selbst. Nachher sind von Zeitzu Zeit in der Schweiß, in Hamburg, Augsburg ,Bremen, Berlin, Wien, Breslau und in vielen an-dern Ländern und Srädlen mit mehr oder weniger glück-lichem Erfolge Kattun. Manufakturen angelegt. ZuAugsburg wird 152z schon eines Parchcntdruckecs,Namens Hofs mann gedacht, dessen Geschäfte mitdem Kattun-und Bombasin-, auch Leinwanddrucke Aehn-lichkeit hatte. Vor ,6yz scheint das Drucken des Kat-tuns und Bombasins daselbst mehrcrn Krämern, Tuch-scheerern und Jlluminircrn erlaubt gewesen zu seyn; indiesem Jahre aber wurde es auf 16 Personen einge-schränkt, und 1698 erhielten die Kattundrucker Neu«hoser und Wegelin das ausschließende Privilegiumüber das Krapprvthsardrn, welches Neuhofer in Hol-land erlernt und zuerst in Augsburg eingeführt halte.Joh. Heinr. Edler von Schüle, der 1758 die Er-laubniß erhielt, eine feine Zits-Manufaktur in Augs-burg anzulegen, erfand die Kunst, Gold und Sil-ber in die Kattune zu mahlen, und zu einem beson-dern Glänze zu erhöhen. In Berlin hat man vor etwa40 Jahren hierin ebenfals Versuche angestellt, die sehrwohl gelungen sind. v. Stellen AugSb. 25z. Krü-nitz. XXXVI. ro. ff.
Kattundruckerey. Daß der Kattun seinen Ursprungaus Indien habe, ist entschieden. Ob aber auch dieKattun-Druckerey, ist nicht so ausgemacht. Derfleißige Nachforsche! Beckmann sagte anfangs, die Kat»tundruckerey sey auch in Indien üblich, und von danach Europa gekommen. Da aber Bartolomeo sagt:die bunten Zeuge wurden in Indien nicht, wie in Eu-ropa , mit hölzernen Formen bedruckt, sondern ausfreyer Hand bemahlt; auch übrrdem von Haoquet