Band 
Zweiter Band.
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Kirchenfenster

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und bei ihm mathematische Figuren antrafen, daßsie ihn für einen Teufelsbanner ausschrieen, und wenner sich ihnen blindlings unterwarf, so kam er miteiner gnädigen Kirchenbuße, die nicht viel besserwar, als ein ehrlicher Staubbesen, davon. Woer aber dies nicht wollte, so wurde er häßlich gepan-

zerseget, und meist zum Lande hinaus gejagt.-

Fabric. II. zzg. 451. — Reinhard Eint. in d.Grsch. d. christl. K. 3°- 53- 80.

Kirchensenster s. Glasfenstcr.

Kirchengesang. Der sogenannte Ambrosianische,hat aus Veranlassung der Kaiserin Justin« zu May-land, wo Ambrosius Bischof war» im Jahre 38Tseinen Ursprung genommen; der Gregorianische isteinige Jahrhunderte später eingeführt. — Forkel Ge-sch. d. Musik. II. 154 — 186. — Die ersten Gesänge,deren sich die christl. Kirche bedient hat, waren die Psal-wen. Gereimte Kirchenlieder, oder Hymnen,sind in die abendländische Kirche zuerst von Ambrosius gebracht, welcher deren auch viele selbst verfertigt hat»In der alten römischen, so wie in der gallischen Kirche,wurden aber die metrischen Hymnen nicht angenommen.Urbar, VIU. soll sie im Anfange des XVU. Jahrhun-derts wieder hergestellt haben. Forkel a. a. O. 189. f.s. Gesang.

Lircheng «schichte. Eusebius , Bischof zu Cäsariea,(geb. um 270» gest. um 338 ) und Beda Venerabi-liS, ein englischer Benediktiner -Mönch, (geb. 67z,S«st- 735-) waren die ersten, die sich um dies Studiumeinigermaßen verdient machten. Ladvocat histor. Hand-wörterb. I. 383. I2g8. Meusel Leitf. II. 866. f. 984. f.

Airchengesetze. Im Anfange des X. Jahrhunderts

verfertigte Negino, ehemaliger Abt des Klosters Peü-