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Klosterleben
den der Tabennositen errichtete, und dabei die Stilleeines Abts bekleidete. Diese Wohnungen, die manvom Einschließen Llsustra nannte, werden für die er>stcn wahren Klöster gehalten. Mit der Zeit halleer die Landschaft Thebais wohl mit 50,000 Mönchenbevölkert», die unter ihm standen. Unterdessen wurdenunter dem Kaiser Konstantin dem Großen, vonzo6. bis ZZ7. schon mehrere Klöster angelegt. Basili-«S der Große, der Bischof zu Cäsarea wurde, reiste«inst nach Egypten, wo ihm das Klosterleben so sehr ge.siel, daß er sich von da nach Pontus in eine Einöde be-gab, wo er mit andern Mönchen eine Zeit hindurchlebte. Endlich kehrte er doch wieder in sein Bisthumzurück, und führte die Klöster, die bisher nur inWüsten errichtet wurden, zuerst in den Städtenseines Bisthums ein. Dies geschahe um z.70. Erführte das Probejahr ein, schrieb den Mönchen Or-densregeln vor, die man auch in den übrigen Morgen-ländern befolgte, und erfand die drey Gelübde, derKeuschheit, der Armuth und des Gehorsams.—
Ins Abendland kam sein Orden erst im Jahre 1057,wo ihn Gregor 1579 reformirte. — In Pontus setzteEustaihius das Mönchsleben fort, und als er zuScbaste in Armenien , Bischof wurde, führte er umZgz, dasselbe auch in Armenien unv Paphlagonien ein.Eusebius von Vercelli (geb. 371. oder 573,) stif-tete um züa die Klöster in den abendländischen Städten,und Pabst SiriciuS erlaubte den Mönchen zwischenZ 85 und 598 zuerst den Priesterorden anzunehmen. jIndessen gab erst Benedict, der 480 zu Porst in ^Umbrien geboren wurde, den Klöstern im Occident diegehörige Einrichtung.— Die Nonnenklöster entstan-den fast gleichzeitig mit den Mönchsklöstern. Selbst das