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Zweiter Band.
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Knallfidibus

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Wort Nonne, welches aus der «zyprischen Sprachestammt, und so viel als Mutter heißt, zeigt, daßsolche »zyprischen Ursprungs sind, — U-bec die Grschichteder Klöster, und was dem anhängig, kapn ich hierweiter nichts sagen, und verweise daher auf nachfolgendeSchriften. Nur bemerke ich noch, daß schon zu PaulsIV. Zeiten, in der Mitee des XVI. Jahrhunderts, eS44000 Klöster gab, die unter des Pabstes Gewaltstanden. — Allg. hisi. Lex. I. 164. IV. 97. Uni»versallex. II. 695. III. 607. VIU, 2230. — Mas-cor Gesch. d. Deutsch . I. 317. — Fabric. II. 401.

' 5>7- 533- 5Z6- 725. IH. 5Y5- — Ladvocat histor.Handwörterb. II. Zoo. III . 614.

Knallsidibus, hat Heinrich Backofen zu Gotha igo6 erfunden. Busch Almanach. Xll. 69z.

Knallgläser. Kleine gläserne, hermetisch versiegelte Kü-gelchen, mit einem Stiel, und einem Tröpfchen Was»ser, die aus glühenden Kohlen, oder in den Locht ei»nes brennenden Lichts gesteckt, mit einem großen Knallezerspringen, sind schon vor dem Jahre 1665 bekannt ge»Wesen. Schon Robert Hook (geb. i6zz, gest. 1703.)gedenkt ihrer. Auch Neyher (geb. 1655, gest. 1714.)hat sie 1669 genannt. In Deutschland sind sie vocnem-lich durch Nürnbergische Künstler verbreitet worden, un»ter denen Siegm. Hack einer der vornehmsten gewesenist. Dieser hatte in England das Glasblasen erlernt,und kam 1672 nach Nürnberg zurück, wo er 1643 ge-boren war. Beckm. Ers. IV. 429.

Knallgold. Ein gelbes Pulver, welches man erhalt,wenn man Gold in Königswasser auflöset, und dasselbemit flüchtigem Laugensalze, oder, wenn das Königs»Wasser mit Salmiak bereitet worden, mit seuerbeständi»gern Laugensalze niederschlägt, und welches erhitzt, oderII. »7