Kmrstkanimec
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und Haudl. Lex. 70z. Act. Kunst-Cammer.— Woll»beding Archiv. 211.
Kunst ehr. Der Hofdrechsler Joh. Wahlfader in Bam-terg, hat hölzerne Ohren erfunden, welche das Gehörverbessern. — Reichsanz. 1796. N. 81. S. 853- —s. Auge.
Kunstsatz s. Hubsah.
Kunstreiter s. Reiter.
Kunst richter s. Kritik.
Kupfer. Die Erfindung der Kunst, das Kupfer zu be-arbeiten, verliert sich im grauen Alterthum. Nach Dio-dor (l. 15.) soll die Kunst, Kupfer zu schmieden, zurZeit des Osiris in Thebais erfunden seyn. — Go-guet hat aus den Schriften der Alten den Gebrauch desKupfers zur Zeit des trojanischen Krieges nachgewiesen.Die Alken müssen also die Kunst, das Kupfer durch Lö-schen und Legiren zu harten, bereits verstanden haben.(Goguel. I. 158. — 160.) Die Griechen wollen,nach ihrem Vorgeben, die Bearbeitung des Kupfers vomPrometheus erlernt haben. (Goguet am a. O. II.192.) In China erfanden Bin.fang und The.tsianzuerst kupferne Töpfe und Kessel. (Goguet ama. O. III. 274.) s. Busch Handb. d. Erf. VII. 469.ff. — Daß die Egyprer die Kunst, das Kupfer zubearbeiten, verstanden haben, wird daraus wahrschein-lich, daß die'Jsraeliltn um 2454 schon viele kupferneGefäße hatten. 2. B. Mvs. 26, 11. 0. 27, 19. —Gehler. II. 8zr. — Fischer. III. 196.
Kupferabdrücke. Das Bleichen der Kupserabdrücke, ver-mittelst der gesättigten Kochsalzsäure, hat der EngländerI. L. Roard erfunden. — Mag. all. neuen Erf,VI. Zill.