Lack
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der Seele durch alle Arten der Thierkörper binnen zoo„Jahren, wie vor Augen zu mahlen; endlich (und dieswar vermuthlich die Hauptabsicht d,S ganzen Gebäudes)astrologische Wahrsagungen und Zeichen deute,reyen geschwind und sicher zu Stande zu bringen, —Außer diesem egypkischen Labyrinthe kommen beiPlinius noch z andere Labyrinthe, als: der Labyrinthin Kreta bei der Stadt Knossus , der Labyrinth inLannus, und der italische Labyrinth bei der StadtKlusium in Etrurien , vor. Gälterer I. uza. —Goguet II. 185. ^lll. 6s. f.
Lack. Einen sarbebeständigen rothen Mahlerlack hatMarggras erfunden. Busch Almanach rc. XV. 641.
Lackiren. Die Erfindung des Lackuens wird den Cbine,fern und Indianern beigelegt; hernach aber ist dieseKunst von einem Augustiner Mönche, Namens Eusta,chius, aus Indien nach Rom. gebracht, und von dain ganz Europa bekannt geworden. In Berlin undDresden ist insonderheit diese Kunst aufs Höchste getrie-ben, so daß die bastgen Lackirer die Ehineser und Ja-paner übertreffen. Unter den ostindischen Arbeiten wer-den die japanischen für die schönsten gehalten, und nochden, in Tunkin verfertigten lakirten Sachen vorgezogen.Die chinisischen und japanischen Arbeiten haben in man-chen Fällen, vornemlich in Ansehung des Glanzes undder Dauer, vor den europäischen Vorzüge; doch über-treffen diese wieder jene in Absicht des guten Geschmacks,insbesondere aber in Ansehung der Mahlerey. Nach penNachrichten des Jesuiten d'Jncarville, und des AblSLambert, u. a. ist dieser Lack keine Composirion, son-dern ein Gummi, oder Harz, welches aus einem Bau-me fließt, den die Ehineser l'sl-ckou, oder Lackbaumnennen. Krünitz I-IIX. 52z.