Z 20
Lakey
Deutschland mit der Lahn - und Plättarbeit hervorgethanund damit großen Reichthum erworben haben. v. MurrJourn. V. 88. s. Dratzieherey. Tressen.
Lakey^ Laquai'S. In den Ballhäusern in Frankreich waren beständig Leute, deren Amt es war, die Bälleder Spielenden aufzuheben; diese nannte man I^s^usk;aber die Großen übertrugen dies Geschäft meistens ihrenjungen Bedienten, woraus das Wort Laquais, (La>key) entstanden ist, das nach Menage, blos eine Aus-artung von Naquets ist. — Vers. e. Kultur-gesch. 152.
Lampe. Ein Zufall gab ohne Zweifel Gelegenheit, baßman gewahr würde, daß gewisse, in Oel getauchteKörper, wenn sie angezündet wurden, ihr Licht erhiel-ten, und nur sehr langsam verzehret wurden. Durchdiese Wahrnehmung konnte man sehr leicht aus den Ein-fall von Lampen gerathen. Das Alterthum legt dieseErfindung den Egyp cern bei, die sie schon einige Zeitvor Mose gekannt haben sollen. Auch wird der Lampenim Hiob gedacht. Von den Egyptern kamen die Lam-pen zu den Griechen, und unter diesen zeichnete sichArchimedes durch Erfindung künst-icher Lampen aus.Es war aber bei den Griechen der Gebrauch der Lam-pen zur Zeit des trojanischen Krieges noch unbekannt.Bei den Römern wurden die Lampen theils in denTempeln, theils in Häusern bei allerley Zierlichkeitengebraucht. Daß man sie in den Tempeln aufgehängthat, mag wohl ursprünglich von den Juden aus an-dere Völker gekommen seyn. Von den Arheniensecnweiß man, daß sie am Feste der Minerva, des Vul-kanuS und Prometheus, in den Tempeln derselben,brennende Lampen aufgehängt hatten. Die Begräb-nis, Grab-, oder Todtrnlampen haben ihren Ur«