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Lampe
sprung von den Egyptern, welche brennende'Lampenin die Gräber zu den Leichen, als «in Denkmal derUnsterblichkeit der Seele setzten. Die Lampen der Rö-mer waren meist aus Thon verfertigt, einige auch vonMetall. Manche waren mit vielen Dochten versehen.Die gewöhnlichste Materie des Dochts ist bekanntlichBaumwolle. Macquer hat aber 1782 bekannt ge-macht, daß die besten Dochte für Oellampen aus gel-bem Zünd er schwamm gemacht würden. Bandför-mige Dochte hat Leger in Paris 178z erfunden. —Gärtner in Dresden hat 1720 eine langwierigeLampe, die über 4 Wochen in Einem sortbrennt, er-funden.— Musy in Wien erfand Nachtlampen,die nicht nur das Schlafgemach erleuchten, sondern auchdie Stunden aus einem Zifferblalte zeigen, und zugleichmit einem Wecker versehen sind. — Große verfertigt«1765 in Weißen eine neue ökonomische Lampe, mit ei-nem Ventile, oder einer Oelpumpe, die daher-die Pum-pen-Lampe genannt wird» und von der Kön. Akad.d. W ss. in Paris apprvbirt wutde. (Doch hat man inPaus noch 1788 den Abbe Mercier als den Erfinderder Pumpenlampen angeben wollen. BeckmaunBibl. XV. 5Z7.) — Der Klempner Moinat in PariS «land eine Lampe, die weder Geruch noch Rauch vonsich giebt, welches durch ein oben darüber angebrachte-Wassnbehältniß (einen nassen Schwamm) bewirkt wird.— Lampen, wo bei Einer, 6 Personen mit aller Be-quemlichkeit schreiben können, und deren zwey ein Bil-lard so gut wie 8 Talglichter erleuchten, erfand derBlechschmied Danikl Monert in Münden . — ImJahre r74Z erfand der Pros. Segner in Götlingen ei-ne Studierlamxe, mit einem Schirme. — Lampenmit Spiegeldächern'hat der Rath HelfensriederII. 2t