222
Lampe
zu Jngolstadt um 1784 erfunden. — Eine Lampe, dieohne weitere Beihülfe von Gläsern und Spiegeln blosfür sich ein stärkeres Licht und eine größere Hitze giebt,als irgend eine bis jetzt bekannte, unter ähnlichen Um«ständen, erfand Argand zu Genf »78z. Im Jahre,790 gab Goeze zu Quedlinburg eine Sparlamxebeim Studieren an, die eine Modifikation der Argandi-schen Lampe mit bandförmigem Dochte ist. Eine Men-ge anderer Einrichtungen und Verbesserungen der Lam-pen, die von Zeit zu Zeit statt gehabt haben, übergeheich. — Gvguet 1 . 114. f. II. 170. — KrünitjHX. 8r. s. 334. — Gehler II. 851. — FischerIII. s2o. — Busch Handb. d. Erf. VIII. 17.
Eine neue Lampe für Kupferstecher, Zeichner, Mi-rnaturmahlcr, Juvelirer, Goldschmiede, Uhrmacher,Spitzenarbeiter, und überhaupt für Personen, weichesich mit sehr feiner Arbeit beschäftigen» und eine sehrstarke, und gleichwohl sehr sanfte Helligkeit nöthig ha,den, hat Bötticher erfunden, und Baumgärlnerverbessert. — Magaz. all. neuen Erf. 111 . 116.— Eine sehr verbesserte chemische Lampe hak Friedrich Accum erfunden. — Mag. all. neuen Erf. VI.280.
Lampe, elektrische. Brennlustlampe. Die Ent-deckung, daß sich brennbare Lust durch den elektrischenFunken anzünden lasse, gab Herrn Fürstenberger zuBasel Veranlassung» auf ein eignes Werkzeug zu den-ken, welches Ehrmann unter dem Namen der elek-trischen Lampe 1780 beschrieben hat. Um eben dieseZeit verfertigte auch Brander in Augsburg elektrischeLampen, welche von Weber 1778, also noch früher,als die fürsienbergerschen, bekannt gemacht wurden.Eine bessere Einrichtung gab de Gabriel in Straßburg