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Zweiter Band.
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Lehranstalten

standen Lehranstalten zu Alexandrien . In demgentlichen Griechenland kam zu den philosophischenSchulen noch das Lyceum, die Skoa u. a. m.

In den ältesten. Zeilen Roms waren die Schulen Pri-vat-Anstalten. Die ersten grammatischen Schulen leg-ten dort Spurius Carvilius, nach dem ersten, undCrates Mallotes, nach dem zweiten punischen Krie-ge an. Lucius Plotus Gallus errichtete daselbstdie erste theoretische Schule. Unter Cäsar und August vermehrten sich die Schulen der Sprach-und Redekunst. Die Lehrer, ehemals Freygelassene,erhielten nun das Bürgerrecht, und zum Theil ansebn- !liche Besoldungen. (Meusel Leitf. I. 521zag) ^ In dem Zeitraum von 14 bis 400 nach Chr. Erb.standen die Schulen in Rom und m Italien Anfangsim Flor. Vespasian war der erste, der den LehrernBesoldungen aus der Staatskasse reichen ließ, unddies war von Dauer. Die ersten förmlichen christ- ^lichen Schulen entstanden aus der Verwandlung jüdi-scher Synagogen, worin der sogenannte Engel derKirche, oder der Gemeine, als Aufseher die eisteSorge für den Unterricht übernahm, , woraus nachherBischöfe wurden. Diese hielten in den ersten Zeilenselbst Schule, und unterrichteten die Zöglinge, die manKatechumenen nannte, so wie in der Folge die Leh-rer Katecheten genannt wurden. (Mensel Leitf. H. j424 428.) In dem Zeitraum von 40a bis noowurden die heidnischen Schulen «ach und nach zerstöhrt,und in christliche verwandelt. Dies geschahe hauptsäch-lich unter dem Kaiser Justinian. Die Ausbreitungdes Mönchs Wesens in dem westlichen Europa , wah-rend des V. und der folgenden Jahrhunderte, bewirkteauch in Ansehung der Lehranstalt große Veränderungen,