Levkoje
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Levkoje, ln den ältern Zeiten Leukoje, Leucoir, Lat.Hucojuna . Die Benennung kommt aus dem Griechi-schen her, und heißt so viel als ein weißes Weilchen.Easp. Bauhin (geb. 156p. gest. 1624.) beschrieb un-tre dem Namen ojuur mehrere, sehr von einanderabweichende Pflanzen. Lo urnefort (geb. 1656. gest.1708.) behielt den Namen I-sucojum nur für diejenigenPflanzen bei, die wir setzt Levkojen nennen. Linnsänderte in seinem System diese Benennung wieder, undwählte für die Lourriefoctsche Gattung I.vucojum, denNamen Llivirontus, der nach der Zeit unter den Bo-tanisiert die Oberhand behalten hat. Im Deutschen istder Lourncforrsche Name Lewkoje im Gebrauche geblie-ben. Einige haben den Namen Lackblume dafür inWorschlag gebracht. — Die unter dem Namen gvib-rier Lack, oder Lackviolr bekannte Blume, ist dieGold-Levkoje (Otrair. Lksiii I,.), Wovon es mehrereSpielarten giebt. Das Vaterland des gemeinen nie-drigen Lacks, oder niedrigen gelben Biole, sind dieMauern und Dächer in England, Frankreich, Schweitz ,Spamen und Deutschland , daher sie auch die gelbeMauerblume genannt wird. Der große gefüllte, ei-gentlich sogenannte Gold-Lack, besten Stengel biswei-len eine Höhe von Z bis 4 Fuß erreicht, wird auch dernürnbergische genannt, entweder, weil er sich ausNürnberg zuerst in Deutschland ausgebreitet hat, oder,weil er daselbst zuerst hervorgebracht ist. Die Griechenhaben diese Blume schon gekannt. — Die Sommer-Levkoje (Ltlkir. srmuus 1^.) ist ursprünglich an denSeeufecn des südlichen Europa's zu Hause, und seitJahrhunderten eine vorzügliche Zierblume in Gärten undTöpfen. — Die Wrnler-Levkoje (Lksir incauus L>.)heißt auch Weil, Gartenveil, Stvckveil, uid ,st