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Lexicon
am spanischen Seeufer zu Hause. Hieb« gehört diescharlachrotbe Winterlevkoje, eine der schönsten Blu-men. — Die Fensterlevkoje (Liavir. konvstrslre I,.)die auch wegen ihrer Kleinh-it die Zwecglevkoje heißt,ging im Jahre 175z zu Upsal aus Samen aus, undwurde von da nach andern Orten, alS eine Seltenheitverschickt. Ihr Vaterland ist unbekannt. — Die User-levkoje (Liavir. linoreus I,.) ist am Seeuser des mit-telländischen Meere- in Spanien, Frankreich und Ita-lien zu Hause, wird aber auch bei uns gezogen. Wen«man den Saamrn zu 2 bis z verschiedenen Zeiten aus-säet, so erhall man dadurch den Vortheil, daß manz bis 4 Monate nach einander blühende Pflanzen hat,die« ist auch der Fall bei den Seestrands-Levkoje(Lkeir. uaarnirrius D.) deren Vaterland ursprünglich dieSeeufer des mittelländischen Meeres sind. Die hier an-geführten Artrn sind diejenigen,, ,die sich durch ihre schö-nen Farben und Wohlgeruch vorzüglich empfehlen. Znder neuesten Gmelinschen Ausgabe des Linnsischen Na-tursystems ist die Anzahl der Acten auf 25 angewachsen.Krünitz I.XXVII. 406. DV 11 I. 505. s. Goldlack.
Lexicon s. Wörterbuch.
Leyer, deutsche Leyer, Baurrnleyer., Ist schon zuAnfang des XIV. Jahrhunderts in Augsburg bekannt ge-wesen. v. Stellen Augsb. 526. ck. Allg. Künst-lers ex. 588. Sie ist von der Lyra der Alten ver-schieden. Letztere glich unsrer Laute, war mit Darm-saiten bezogen, und hatt« einen gewölbten Bauch, worinsich der Ton bildete. - ' Die Lyre der Egypler wirdunter allen für die älteste gehalten. Die Fabel schreibtihre Erfindung dem Merkur zu. Sie hakte nur zSaiten. Auch ihre Gestalt war verschieden, denn manwill auch die dreyeckige Lyre für «ine Erfindung der