Licht
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hat dies Wort auch eine weitere Bedeutung. Den ei-gentlichen Licent hat Holland in der ersten Hälfte deSXVI. Jahrhunderts, und hernach vorzüglich 1572 inder Provinz Seeland , zuerst eingeführt. Krünitz.I.XXVII. 532.
Licht. (Erleuchtung.) Wahrscheinlich hat man ansang«kein anderes künstliches Licht gehabt, als dasjenige, wel-ches das Feuer giebt. Dies war das Licht der Griechenin den heroischen Zeiten. Man brachte, wenn es Nachtwar, große Kohlenpfannen ins Zimmer. Wollte manLicht von einem Orte zum andern bringen, so nahmman «in Stückchen Holz, das in die Lange gespaltenwar, und zündete es an. In diesem Zustande befindensich noch bis jetzt viele Volker; selbst bei gesitteten Völ-kern haben sich Spuren von dieser ursprünglichen Ge-wohnheit erhalten. Die Fackeln» deren man sich inEhina bei Nachweisen bedient, sind von den Aesten vonFichlenbaumen gemacht, welche man am Feuer trocknet.An vielen Orten in Europa trocknen die Leute aus demLande kleine Stückchen Holz aus dem Ösen, welche beiihnen die Stelle der Lampen und Fackeln vertreten.Eben so machte man es in den ersten Jahrhunderten.Die Griechen waren in jenen Zeiten von den unwissend-sten Völkern nicht verschieden. Die Kunst, Oel zu ma,chen, war ihnen Nicht unbekannt, aber sie kannten LeinenGebrauch von Lampen. Sie kannten auch da« Wachsund das Talg, wußten aber nicht solches zur Erleuch-tung anzuwenden. Durch den Schimm-r glühenderKohlen verschaften sie den Gemächern einige H.llniß;vornehmere Personen brannten wohlriechende Hölzer. —Goguet I. 114. H. 170. s. Lampe . Lichter.
Licht, Lichtmaterie, Aether. — Nach BouguerSBerechnung ist da- Licht der Sonne 200,000 mal stär-